Hallo ihr Lieben
Nach den nassen Tagen in Toora wollten wir ja eigentlich den Wilsons Promontory Nationalpark besuchen....aber Petrus hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht! Es hat schon am Morgen früh geregnet und von Leuten auf dem Camping haben wir erfahren, dass der Nationalpark schon vor einigen Wochen von starkem Regen heimgesucht wurde und viele Strasse gesperrt und überschwemmt wurden. Wir sind dann auf direktem Wege auf Philipp Island nach Cowes gefahren....und haben uns ein Cottage zum Aufwärmen gegönnt! :-) Am späteren Nachmittag hat das Wetter noch umgeschlagen und die Sonne hat sich gezeigt und so konnten wir das Städtchen noch etwas erkunden.
Auf Philipp Island sind die kleinsten Pinguine der Welt zu hause und es gibt einen Park, wo man den kleinen Rackern zuschauen kann, wenn sie abends wieder nach Hause kommen. Natürlich wollten wir uns dieses Spektakel nicht entgehen lassen und haben uns für den nächsten Abend Tickets gekauft. Wir sind dann so um 17.00 Uhr bei der Pinguin Parade eingetroffen und die geplante Ankunft der Pinguine war 18.20 Uhr. Ja und wie das halt so ist bei Stars...die lassen auf sich warten.....die ersten Pinguine hat's gegen 18.45 Uhr angeschwemmt. Und angeschwemmt ist gar nicht das falsche Wort...da die Racker ja nur gerade 31cm gross sind, war es für sie gar nicht so einfach aus dem Wasser zu kommen. Sie sind dann meistens in Gruppen angekommen (natürlich gab es auch Eigenbrödler) und haben sich dann vom Strand auf den Weg in ihre Höhlen gemacht. Wir konnten danach auch noch durch die Kolonie spazieren und die Pinguine beobachten, wie sie einander gerufen haben oder sich verabschiedet haben bevor es in die warme Stube ging. Verständlicherweise durften wir keine Fotos machen...die Kleinen mögen kein Blitzlicht und so haben wir dieses super schöne Erlebnis in unseren Köpfen gespeichert! :-)
Am nächsten Tag ging es auf die Mornington Peninsula. Unser erster Stopp war in Frankston, wo wir etwas dem Strand entlang sind und uns einen Campingplatz für die Nacht gesucht haben. Weiter ging es dann nach Mornington...ein hübsches kleines Städtchen, welches bekannt ist für seine bunten Strandhäuser.
Da momentan gerade Schulferien sind, war es nicht so einfach ein Plätzchen für die Nacht zu finden, aber wir hatten dann Glück in Dromana und haben zur Sicherheit gleich für 2 Nächte eingecheckt. Haben uns dann einen gemütliche Tag mit lesen und spazieren gegönnt und konnten einer Gruppe Thailänder beim Ostereier suchen zuschauen. (waren 1 Woche zu früh dran) War ganz schon was los :-)
Unser nächster Stopp war in Rosebud. Auf dem Weg dorthin haben wir auf dem "Arthurs Seat" den Ausblick über die Insel genossen und in einem grossen Garten den Weg durchs Labyrinth gesucht. Wir sind wieder raus gekommen :-)
Danach sind wir noch zum Cape Schanck gefahren und sind einem Trail lang spaziert und konnten die schöne Sicht auf Meer und Küste geniessen. Bevor wir ins Bett sind, haben wir in Rosebud das Kino ausgekundschaftet und uns Scream 4 angesehen....so än Seich :-) Und da am Dienstag Kinotag ist und man günstiger rein kann, sind wir am anderen Morgen in die Mittagsvorstellung von Lincoln Lawyer...war ganz gut :-) Danach gings nach Sorento, wo wir die Fähre nach Queenscliff genommen haben. Leider hat das Wetter wieder umgeschlagen und es hat den ganzen Mittwoch geregnet....gut hatten sie auf dem Camping einen Indoor Pool und einen warmen Unterhaltungsraum. :-)
Am Donnerstag fuhren wir nach Geelong....dort waren wir ja schon mal, aber wir wollten uns über die Ostertage einen Surf-Event in Torquay anschauen und von Geelong sind es nur 20 min dorthin. Ja und da die Ostertage anstehen, ist natürlich überall alles ausgebucht, aber wir waren so clever und haben vorgebucht :-)
Am Karfreitag sind wir dann früh aufgestanden und sind kurz nach 7.00 Uhr am Bells Beach in Torquay eingetroffen. Denn um 7.30 Uhr waren bereits die ersten Surfer zum Rip Curl Pro Contest im Wasser. Wir konnten uns super Plätze auf der Tribüne sichern und den Event in vollen Zügen geniessen....WOW, was die Jungs und Mädels zustande bringen mit ihren Brettern auf den Wellen....da kann man nur staunen! Und natürlich war der 10fache Weltmeister Kelly Slater auch vor Ort :-)
Samstags das gleiche Spiel noch einmal, aber ohne Eintritt bezahlen, da die Kasse noch schlief, dafür 15min anstehen für einen Kaffee :-) Als Highlight stand der Final der Frauen an.....Sally Fitzgibbons AUS - Carissa Moore HAW! Sally hatte heute einen super Tag, da sie schon in den vorherigen Läufen Noten von 9.83 oder 9.93 (von 10.00) erzielte. Es war deshalb nicht sooo überraschend, dass sie den Final für sich entscheiden konnte und die berühmte Bell Trophäe entgegennehmen konnte! :-)
Der Final der Männer fand am Sonntag statt...den haben wir uns aber via Livestream angeschaut....es fuhren Mick Fanning AUS und Joel Parkinson AUS gegeneinander. Der Final war bis kurz vor Ende spannend....die letzte Welle gehörte Joel Parkinson und er konnte eine 10.00 und die Trophäe mit nach Hause nehmen. Ja es hat Spass gemacht den weltbesten Surfern zuzuschauen! :-)
Jetzt haben wir uns als Ostergeschenk zwei Nächte in einem Motel gegönnt und geniessen die Vorzüge von eigenem Bad, warmen Zimmer, eigener Mikrowelle, Toaster und Wasserkocher und Zimmerservice. :-)
Morgen gehts dann weiter nach Ballarat, bevor wir unsere letzten Tage in Melbourne geniessen. Wir werden uns sicher noch einmal von Australien aus melden. :-)
Bis dann und liebe Grüsse
Barbara & Maxie
Montag, 25. April 2011
Montag, 11. April 2011
Sydney und der Südküste entlang
Hallo ihr Lieben
Wir haben die Hauptstadt von Australien besucht und verstehen jetzt sehr gut, weshalb die meisten Leute immer das Gefühl haben Sydney sei die Hauptstadt....in Canberra ist absolut nichts los und die Stadt hat nicht wirklich etwas zu bieten!! Eigentlich sollte man in Canberra ein ausgetüftelte Strassensystem vorfinden und es soll den Verkehr nur so fliessen lassen....nun gut es ist ziemlich verwirrend nicht nur für Schweizer auch für Engländer :-) Wir wollten dann Canberra noch einmal ein Chance geben und zu einem Drachenboot-Rennen fahren, dass von DO-SO statt finden sollte. Gut wir fuhren zum angegebenen Platz und fanden rein gar nichts...keine Wegweiser, keine Absperrungen, kein Festgelände, keine Festwirtschaft...nichts....okay, jetzt war es definitiv Zeit weiter zu fahren zur "richtigen" Hauptstadt...Sydney :-)
Aus unserem Camping-Führer haben wir uns schon einen Campingplatz ausserhalb von Sydney ausgesucht, welcher gut vom öffentlichen Verkehr erschlossen ist und wir so nicht mit dem Auto in die grosse Stadt müssen. Im Vorort Penrith haben wir für 3 Nächte eingecheckt. Da es bereits Nachmittag war als wir ankamen, haben wir nicht mehr viel unternommen...nur noch etwas gelesen, Käfchen getrunken und dann lecker Abendbrot gekocht. An nächsten Morgen sind wir dann schon zeitig aufgebrochen Richtung Sydney. Als wir beim Bahnhof ankamen, mussten wir feststellen, dass keine Züge fahren, sondern Busse....es waren übers Wochenende Reparaturen nötig...aber war kein Problem :-) In Sydney angekommen haben wir uns erstmal mit einem Kaffee und etwas zu Knabbern gestärkt und haben uns dann Tickets für den Sightseeing Bus gekauft. Das war so ein Hop-on, Hop-off Bus, wo man ein- und aussteigen konnte, wo man wollte und der Bus fuhr so alle 15 Minuten. Sind dann zuerst einmal eine ganze Runde mitgefahren und dann umgestiegen in den Bus, welcher zum Bondi-Beach fährt.
Bondi-Beach ist DER Strand in Sydney....dort tummelt sich die ganze Prominenz an sonnigen Tagen und es ist immer was los. Als wir ankamen, war es leider etwas frischig und kein Badewetter, deshalb haben wir nur unsere Zmittag-Sandwich gegessen und haben dann den nächsten Bus wieder zurück in die Stadt genommen. Sind dann beim Opernhaus augestiegen und haben uns dieses eindrückliche und weltbekannte Gebäude aus der Nähe angeschaut. Das Gebäude wurde von einem dänischen Architekten entworfen und soll wie eine Muschel aussehen. Für das Dach wurden eine Art Schindeln aus Schweden benutzt. Natürlich haben wir von jedem Winkel ein Foto geschossen. :-)
Danach sind wir weiter dem Wasser entlang Richtung Circular Quai. War ganz schön was los mit all den Kaffees, Restaurants, Boots-Anlegestellen, Kino's Strassenkünstler....sind dann bis zum Darling Harbour spaziert und haben dort "The Rocks" besichtigt. Das ist ein Quartier mit vielen Läden und Boutiquen und am Wochenden findet dor t immer ein Markt statt....hatten wir Glück und sind dort durch gebummelt. Irgendwie hat es uns in Sydney so gut gefallen, dass wir den Gedanken hatten, trotz Camping, eine Nacht im Hotel zu verbringen. Haben dann beim IBIS nach dem Preis für ein Doppelzimmer für eine Nacht gefragt........279 Dollar!!!! Okay, das Zimmer kaufen wollten wir dann doch nicht, deshalb haben wir freundlich abgelehnt und uns dafür ein feines Znacht bei einem kleinen Italiener Restaurant gegönnt. Das Resti war so beliebt, dass die Leute sogar anstanden vor der Tür. Danach gings zurück in unsere Auto-Suite :-)
Am nächsten Tag beschlossen wir Syndey vom Wasser aus zu besichtigen. Es gab da auch so ein Sightseeing Boot mit Hop-on, Hop-off, das verschiedene Stellen im Hafen anfährt. Haben dann auch zuerst wieder eine Tour mitgemacht, um alles zu sehen und sind dann bei der 2. Runde wieder beim Circular Quai ausgestiegen und weil das Wetter so schön sonnig warm war, gabs ein Eis. :-) Ach ja, habt ihr gewusst, dass es von Lindt auch Glace gibt? Also wir bis anhin nicht....die Kugel kostet 7 Dollar :-) Haben wir aber nicht ausprobiert, sondern ein Magnum geschleckert. Während dem Eis schleckern hatten wir auch schön Gelegenheit Leute zu kucken....immer wieder spannend :-) Sind dann vom Circular Quai wieder zum Darling Harbour marschiert und haben gewartet bis die Sonne langsam untergeht. Als es dann dunkel war, haben wir wieder unser Böötel genommen und sind nochmal etwas mitgefahren....wir waren die einzigen Passagiere und hatten eine super Sicht auf die vielen Lichter....war superschön! Danach war wieder Zeit für Abendbrot....ja richtig....beim leckeren Italiener :-) Hat wieder gut geschmeckt, nur das Tiramisu, war keines...müssen sie noch lernen :-) Sydney hat uns sehr gut gefallen....schaut euch die Bilder an :-)
Nach dem Sydney-Wochenende gings am Montag dann in die Blue Mountains. Die waren nur etwa 60km von Penrith entfernt und ein Highlight dort sind die "Thre sisters". Eine dreiköpfige Fels-Formation. Von dort sind wir dann Richtung Küste gefahren und haben in Bulli übernachtet. Auf dem Camping dort hat der Vogelflüsterer Wutschel kleine und grosse Papageien mit der Hand gefüttert. Die waren voll auf unser Toastbrot abefahren und wurden immer zahmer....am Schluss sassen sie bei Maxie auf der Schulter und dem Kopf. :-) Auf dem Camping haben wir auch noch ein pensioniertes Päärchen aus England getroffen. Sie sind 6 Monate unterwegs in Neuseeland und Sydney. War lustig mit denen und sie sind auch no total fit...hatten das gleiche Camper-Auto wie wir nur von einem anderem Vermieter. Haben wir während dem Znacht und Frühstück mit ihnen geplaudert und raus gefunden, dass ihnen Canberra gleich gut gefallen hat, wie uns :-) Am nächsten Tag sind wir dann auf den Grand Pacific Drive gefahren, auf welchem wir Richtung Melbourne düsen. Natürlich haben wir das Engländer-Päärchen noch einmal getroffen und sie haben uns eine sprechende Toilette empfohlen...haben wir dann noch ausprobiert....hat man aber maximal nur 10 Minuten Zeit, danach öffnet sich die Tür wieder und die Fahrstuhlmusik verstummt. :-)
Nach dem Grand Pacific Drive sind wir einfach der South-Coast entlang gefahren und haben dort, wo es uns gefallen hat, gehalten. Es gibt hier viele schöne, kleine Städtchen am Meer umgeben von schöner Natur.
Sind jetzt noch etwa 250 Kilometer von Melbourne entfernt und nehmen es gemütlich. Sind in einem Ort Namens Toora...hier liegt der Hund begraben...aber der Camping ist schön, sogar mit Indoor Pool. Letzte Nacht hat es ziemlich stark geregnet und gewindet, aber heute kam die Sonne dann doch noch heraus und wir sind zu einer Windrad-Farm gelaufen. Natürlich die neumodischen Windräder, welche für die Stromproduktion gebraucht werden....12 Windräder können 6'600 Häuser mit Strom versorgen und ein Windrad kostet um die 3 Millionen. (Hersteller "Vestas" Dänkemark) Morgen wollen wir dann weiters und je nach Wetter im Wilsons Promontory Nationalpark etwas wandern....mal schauen, was die Nacht uns so bringt. :-)
Machts gut und liebe Grüsse
Barbara & Maxie
Barbara & Maxie
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