Hier sind wir schon wieder....resp. haben wir noch keine gute Internetverbindung hier im Busch gefunden, deshalb hier bereits unsere Erlebnisse beim Ayers Rock...
Auf der Strasse Richtung Ayers Rock war doch etwas mehr Betrieb. War etwas ungewohnt auf einmal zu viele Autos zu kreuzen und zu winken ;-) Aber ich denken, dass wir Glück hatten und nicht in der Hauptsaison dort hin “mussten”...will ja nicht wissen, was dann für ein Betrieb ist.
Als wir das so gefahren sind, entdeckten wir auf einmal einen Berg weit von uns entfernt und wir waren natürlich der vollen Überzeugung, dass dies bereits der Ayers Rock sein muss....waren ja bereits vom Ayers Rock Fieber angesteckt. Es stellte sich dann aber heraus, dass dieser Berg der Mount Conner ist. Etwa 350m hoch und steht da einfach so im nichts. :-) Bis zum Ayers Rock waren es jetzt etwa noch gute 120 Kilometer.
Und dann endlich konnten wir ihn sehen! Bis jetzt nur immer auf Postkarten und anderen Bildern und jetzt live vor uns! Wow!
Wir suchten uns aber zuerst einen Schlafplatz bevor wir uns auf dem Weg zum Berg machten. Natürlich checkten wir auf dem Campingplatz ein, denn ein Bett in einem der Hotels kostet im Durchschnitt um die 300 Dollar pro Nacht. Wir wollens ja nicht übertreiben!
Alle Übernachtungs-, Shopping- und Tankmöglichkeiten befinden sich im Ayers Rock Resort. Alles hat seinen Preis hier und ist natürlich für die Touristen ausgerichtet, welche sich das berühmte Naturwunder von Australien ansehen wollen.
Es war dann so gegen 16.00 Uhr, als wir uns auch auf den Weg in den Nationalpark resp. Ayers Rock machen. Eintritt muss man natürlich auch bezahlen....25 Dollar pro Person, aber ist für 3 Tage gültig. (Weiss nicht, was man so lange hier machen soll.... ;-)) Wir sind dann los gefahren zum Hauptparkplatz, von wo man verschiedene Wanderungen machen kann. Da es schon etwas spät war, entschieden wir uns einfach für einen 2km Weg den “Mala Walk”. Dieser führt Mala Puta und zur Kantju Gorge.
Der Ayers Rock hat noch immer traditionnelle Eigentümer....ein aboriginal Volk, dass sich Anangu nennt und den Ayers Rock “Uluru”. Am 26. Oktober 1985 wurde die Eigentumsurkunde des Ayers Rock und Kata Tjuta an die Anangu zurückübertragen und diese haben das Land nun für 99 Jahre an die australische Regierung verpachtet.
Die Anangu führen immer noch Zeremonie am den beiden Bergen durch und während dieser Zeit haben Touristen keinen Zugang. Mala Puta ist zum Beispiel auch eine heilige Stätte und darf weder betreten noch fotografiert werden. (Busse bis zu 5000 Dollar) Wir haben uns natürlich an die Regeln gehalten und haben niemanden gestört.
Der Uluru ist schon ganz speziell, wenn man ihn von der Nähe betrachtet. Kein Berg, wie wir es von der Schweiz kennen. Sein “Körper” besteht aus einer Art verschiedener Schichten, welche aufeinander Liegen und er hat auch viele Löchter und Höhlen. Wir haben uns so gedacht, dass vermutlich Wasser den Uluru so geformt hat und dem ist auch so....vor vielen Millionen Jahren bestand Australien aus 2 Teilen und in der Mitte des jetzigen Landes war Wasser und das ist auch der Standort des Ayers Rock und den Olgas.
Nach unserem Walk zur Kantju Gorge machten wir uns noch auf dem Weg zum Mutitjulu Waterhole und dann war des dann schon langsam Zeit für den Sonnenuntergang. Es gibt extra einen Parklplatz um den Uluru beim Sonnenunterang zu bestaunen. Wenn man Glück hat wir er von der Sonne angeschienen und erläuchtet dann in diesem Rot, wie man es von den Bildern kennt.
Bei uns war ein Gewitter im Anmarsch und die Sonne von Wolken bedeckt, aber wir genossen trotzdem den Anblick vom Uluru mit einem Picknick und bevors dann mit dem Gewitter und Regen los ging, lagen wir bereits im Bette.
Wir wollten ja dann früh wieder aufstehen für den Sonnenaufgang. :-)
Die Wolken vom Gewitter hatten sich dann aber doch noch nicht ganz verzogen am Morgen, aber dafür sahen wir eine Herde Kamele vor dem Ayers Rock spazieren. Und für heute wollten wir uns ja Kata Tjuta (die Olgas) ansehen.
Wir wollten ja dann früh wieder aufstehen für den Sonnenaufgang. :-)
Die Wolken vom Gewitter hatten sich dann aber doch noch nicht ganz verzogen am Morgen, aber dafür sahen wir eine Herde Kamele vor dem Ayers Rock spazieren. Und für heute wollten wir uns ja Kata Tjuta (die Olgas) ansehen.
Dieser Berg besteht aus 36 steilwandingen Kuppen und Kata Tjuta bedeutet übersetzt viele Köpfe. Also der Berg der 36 Köpfe :-) Wandern hier ist etwas gefährlicher, da man über Steine und Geröll laufen muss und alles nass war vom Regen von letzter Nacht. Wir entschieden uns dann für einen Walk zur Walpa Gorge und waren sozusagen alleine unterwegs und konnten so den Berg so richtig geniessen. Es war ziemlich früh am Morgen, der Himmel etwas bedeckt und nicht heiss. Eher frisch, aber richtig angenehm um ein bisschen zu wander und das es auch immer windete ware keine Fliegen da.
Ich sage es euch....so viele Fliegen, wie hier am Ayers Rock und Kata Tjuta habe ich ja noch nie gesehen...und vor allem fliegen einem die Viecher nur immer in die Ohren, Nase und Mund. Aber wir hatten vorgesorg und Fliegennetze gekauft und uns diese über den Kopf gezogen....sah zwar doof aus, aber alle ohne Netz, waren etwas neidisch und hatten schon Muskelkater vom Fliegen weg wedeln! :-)
Nachdem wir die Olgas besichtigt hatten, beschlossen wir wieder aufzubrechen....wir hätten natürlich noch 2 Tage bleiben können und weitere 3000 Bilder von den Bergen machen, aber wir wollen auch ja nicht langweilen mit unseren Fotos :-)
Unsere Route führt uns jetzt in den Süden Richtung Adelaide. Wir fahren täglich um die 300 – 400 Kilometer und nach dem Ayers Rock kamen wir bis nach Kulgera. Ein Rasthaus mit sprechender Tankstelle! Sobald man dort auf den Platz fährt und tankt, ertönen aus einem Lautsprecher Anweisungen, was man nun machen muss: “Sie haben für 57 Dollar 30 Cent getankt, bitte kommen sie in den Shop um zu bezahlen, danke!” Der Besitzerin ist glaube ich etwas langweilig und so hat sich auch gleich alles unter Kontrolle und jeder weiss was zu machen ist! :-) Wir blieben eine Nacht dort und fuhren dann weiter nach Coober Pedy.
Diese Stadt ist bekannt für den Abbau von Opal! Und ca. 10 Kilometer vor der Stadt ist auch alles schon einmal umgebuddelt wurden....überall Erdhügel und Absperrungen, das sich dort unterhalb Minen befinden mit unbedeckten Schächten in die man reinfallen könnte. Dort angekommen, haben wir natürlich gleich so einem Mine besichtigt. Diese Mine ist noch aktiv (war aber niemand am arbeiten) und man bekam einen Eindruck wie das so läuft in einer Mine. Maxie war gleich in ihrem Element und hätte am liebsten los gemacht mit Pickel und Schaufel. Wir durten dann aber draussen noch einen Steinhügel durchwühlen und uns auf die Suche nach Opal machen. Bis auf ein paar kleine Stücke, haben wir nicht wirklich wertvolle gefunden. Es kommt ja darauf an, wie viele Farben der Stein hat...je mehr, um so wertvoller und wenn er schwarz mit Farb ist, aufhören zu arbeiten! :-) Schwarz Opal ist der wertvollste von Allen.
Danach haben wir den Campingplatz gesucht und für eine Nacht gebucht und natürlich haben wir auch wieder das Ehepaar aus Perth angetroffen. :-) Ansonsten ist in Cooper Pedy nicht wirklich viel los....es wird hier ab und zu mal wieder ein Film gedreht, wenn es eine Szene im Nichts braucht. :-) Die Stadt lebt wirklich nur vom Opal und den kann man auch an jeder Ecke kaufen. Maxie hat sich auch eingedeckt und einen kleinen Anhänger gekauft. Denke so günstig, bekommt man den nicht wieder und sie hat ihn bei einem kleinen Chinesen gekauft, der zusammen mit einem Typ aus Ungarn seine eigene Mine hinterm Haus hat. :-)
Am nächsten Tag sind wir dann weiters gefahren Richtung Port Augusta. Eigentlich wollten wir in der Mitte der Strecke noch halten, aber es war einfach zu ausgestorben, dass wir gestern 530 Kilometer gefahren sind und jetzt in Port Augusta sind.
Mal schauen, was wir hier so alles entdecken können...wir melden uns wieder!
Liebe Grüsse
Barbara & Maxie
PS. Kilometerstand am 24.02.2011 4404.4 km - dieses Land ist einfach riesengross!!