Dienstag, 29. März 2011

Auf dem höchsten Berg von Australien

Hallo ihr Lieben!
Unser Auto lief dann wieder wie geschmiert nach dem Tag in der Garage. Wir sind dann wieder weiter gezogen Richtung Geelong und haben aber vorher nochmal an dem berühmten Surf-Strand "Bells Beach" angehalten und eine Weile den Surfern zugeguckt. Die Wellen waren schon recht hoch und es sah auch richtig professionell aus, was die Jungs da so gezeigt hatten.

Geelong ist die zweit grösste Stadt vom "Kanton" Victoria. War auch richtig schönnes sonniges Wetter, so dass wir an der Promenade entlang gelaufen sind. Es war noch eine Oldtimer-Show und ein Riesenrad aufgebaut... war schon was los so zum Sonntag und im Vergleich zu den verträumten Städtchen in denen wir bis anhin untweges waren und man staune...es gab sogar einen Aldi. Sind wir natürlich gleich rein und es war genau gleich eingeteilt wie bei uns, sogar mit den gleichen Produkten. Haben wir uns mit leckerer Marmelade (Made in Germany) eingedeckt und bisschen Schokolade :-)
Auf dem Campingplatz haben wir uns dann für eine Nacht eingerichtet und im Dunkeln noch Besuch von "Possums" gekriegt. Das ist so eine Art Maus-Koala...die klettern auf den Bäumen rum und sind eben nachtaktiv.



Am nächsten Tag sind wir dann durchs Yarra Valley gefahren und auf den Lake Mountain hoch. 
Das ist ein Langlauf-Gebiet und uns kam`s schon komisch vor, dass kein anderes Auto untwegs ist.
Als wir oben angekommen sind, wussten wir dann auch wieso. Das Resort ist im September 2009 durch einen Waldbrand zerstört wurden und die Natur hat sich noch nicht ganz davon erholt.
Das Restaurant war aber schon wieder aufgebaut und es waren viele Bauarbeiter dort, die fleissig wieder alles aufrichtigen, damit es diesen Winter wieder los gehen kann.
Wir sind dann dort oben etwas rum gewandert und haben die Natur bewundert, wie sie sich erholt und wieder anfängt zu grünen.



Danach hat uns unser Weg nach Albury geführt. Das liegt nun schon in der Region "New South Wales" und dort hatten wir Glück, dass wir am zweiten Tag bei einem Pferderennen zuschauen konnten.

Zuerst wollten wir ja richtig als Zuschauer rein und paar Wetten abgeben, aber als wir dort ankamen, kamen wir uns bisschen komisch vor in unserem legeren Outfit. Die Gäste waren alle rausgeputzt in feinen Kleidern und mit lustigen Hütchen... Wir haben uns dann als Zaungäste begnügt und hatten super Sicht.
Ist ganz schön laut, wenn da so eine Horde Pferde vorbei rennt und die Jokeys schreien und peitschen rum...


Nach zwei Runden hatten wirs dann auch gesehen und sind weiter nach Wagga Wagga. Dort haben wir einen ganz gemütlichen Campingplatz gefunden mit einem lustigen Besitzer. Er hatte auch günstige Preise und da haben wir uns entschlossen, mal wieder ein Bungalow zu mieten.
Sind dann gleich übers Wochenende geblieben, da in Wagga Wagga gerade noch das "Food & Wine" Festival war.





In der Touristeninformation hatten wir von einem Angebot gelesen in den Snowy Mountains.
Das ist das Ski Gebiet von Australien und sah auf den Bildern richtig schön aus...fast so wie in der Schweiz.
Das Angebot war für ein Bed&Breakfast 3 Nächte bleiben und nur 2 bezahlen. Sowas lassen wir uns natürlich nicht entgehen und haben Kurs genommen Richtung Coma. Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem Stausee vorbei den wir natürlich auch noch entlang gelaufen sind. Der See dahinter hat uns schwer an den Vierwaldstättersee erinnert und da kamen dann schon bisschen Heimweh-Gefühle auf.
In Coma auf dem Campingplatz war`s dann doch schon recht frisch...man spührte also, dass es das letzte Dorf vor den Snowy Mountains war. Auch die Papageie waren anders... die hatten schon kleine "Ski-Mützen" auf.



Nach einer Nacht sind wir dann los gefahren in den Kosciuszko National Park. In Thredbo (Zermatt von Australien) haben wir dann unser schönes Zimmer bezogen mit Blick auf den Berg Kosciuszko.
Im Dörfchen ist noch keine Hoch-Saison und alles etwas ruhiger. Abends haben auch nur 3 Restaurants offen, aber das stört uns ja nicht. Gestern sind wir mit dem Sessel-Lift hoch gefahren und haben dann die Wanderung auf den Gipfel (2228m) gemacht. Es hat uns dolle um die Ohren geweht, aber es war trotzdem schön. Auf dem Abstieg machten wir noch einen Schwenker zu so einer Hütte, die als Notunterkunft immer offen ist. Alles in allem war das so eine 17km Wanderung.



Heute früh sind wir nach einem guten Frühstück auch wieder hoch gefahren, aber da hats dann plötzlich zugezogen und angefangen zu regnen. Da sind wir erstmal ins Berg-Restaurant eine heisse Schoggi trinken und haben eine halbe Stunde gewartet. Danach haben wir den Wanderweg gewählt, der uns wieder nach Thredbo führt und der war teilweise recht steil. Tun uns jetzt bisschen die Knie weh, aber wir haben alles richtig gemacht, denn als wir wieder beim Hotel waren, fings wieder an zu regnen und da machen wir uns jetzt einen gemütlichen Nachmittag mit lesen.





Morgen gehts dann weiter Richtung Hauptstadt von Australien (Canberra) und wir denken, dass wir zum Wochenende hin dann in Sydney sind. Haben evt. vor ein Spiel der AFL (Australian Football League) zu gucken. Das ist also alles andere als Fussball.. wir werden es euch wissen lassen!
Bis dahin, ganz liebe Grüsse
Maxie und Barbara 

Donnerstag, 17. März 2011

Auf der Great Ocean Road

Hallo ihr Lieben
Die Zeit vergeht und es kommen jeden Tag neue Erlebnisse dazu :-)
Nach den kühlen Tagen in Mount Gambier sind wir aufgebrochen Richtung Great Ocean Road und haben in Portland Halt gemacht. Ein kleines Städtchen mit Containerschiff-Hafen. Zuerst dachten wir, dass da nicht all zu viel los ist, aber nach ein paar Infos vom Visitor-Center mussten wir feststellen, dass es doch einiges zu sehen gäbe. Wir sind aufgebrochen zum Cape Nelson, welches ca. 15 Kilometer von Portland entfernt ist. Ist ein Leuchtturm und mit etwas Glück kann man von dort aus Wale sehen....hat bei uns aber leider nicht geklappt und wir hatten auch kein Fernglas mit. Nach diesem Ausflug haben wir Quartier bezogen in einem etwas teurerem Campingplatz...war bis jetzt der Teuerste (38$). Aber in nachhinein hat sich die Ausgabe gelohnt, denn wir hatten Koalas als Nachbarn. :-) Kaum angekommen, parkiert, Tisch und Stühle aufgestellt, habe ich einen Woll-Knäuel im Baum gesichtet....und tatsächlich, es war ein Koala. Ja und das Leben eines Koalas besteht eigentlich nur aus Essen und Schlafen. Nach einer Weile hat es weiter oben im Baum noch einmal geraschelt und was kam hervor....ein kleiner Koala :-) Wir hatten also Mutter und Kind als Nachbarn und der Kleine war auch etwas aktiver als seine Mutter. :-) Von einer Schweizerin, welche wir im Barossa Valley getroffen hatten, haben wir erfahren, dass Koalas eine Art Schweinegrunzen als Paarungsruf haben. Als ich dann den kleinen im Koala im Baum gesehen habe, habe ich los gegrunzt und irgendwie wurde der Kleine ziemlich neugierig. Er kam dann herunter gekrabbelt....mit etwas Mühe :-) und war zum Schluss nur etwa 1 Meter von mir entfernt. Ich konnte ein paar schöne Fotos und Videos machen, das beste Video seht ihr hier:

Am nächsten Morgen waren die Zweie immer noch im Baum und wir konnten uns noch verabschieden. War also ein ganz schönes Erlebniss gewesen mit den Koalas, vor allem mit dem Kleinen. Wir haben ihn übrigens "Lenny" getauft :-)

Weiter ging unsere Fahrt dann nach Port Fairy. Dort wollten wir eigentlich eine Nacht bleiben, weil es ein schönes Dörfche sein sollte, aber es war gerade langes Wochenende in Australien und in Port Fairy fand ein Musik-Festival statt. War so eine Art volkstümliches Festival mit Bands aus der Region und für das Festival werden jährlich um die 40'000 Besucher erwartet. Port Fairy hat 2500 Einwohner, während der Hochsaison 10'000 und während dem Festival 40'000. War also ziemlich voll und wir haben nur ein paar Festival-Eindrücke geschnappt und sind dann weiter gefahren nach Warrnambool.
Auch dort merkten wir wieder das lange Wochenende der Australier...der 1. Campingplatz war ausgebucht. Zum Glück gibt es dort noch so einen riesigen mit ca. 500 Plätzen...dort haben wir eingecheckt für 2 Nächte.
Warrnambool und die Southern Ocean Küste hatten vor allem im 1800 Jahrhundert eine grosse Bedeutung, als all die Schiffe von England mit den Einwanderern nach Australien fuhren. Die Schiffe waren ungefähr 90 Tage unterwegs und sind um Afrika gesegelt, bei der Antarktis entlang und wollten dann an der Küste von Warrnambool anlegen. Nur war das Problem, dass vor der Küste viele Felsen waren und es deshalb leider nicht allen Schiffen gelang an Land zu kommen. Vor der Küste liegen über 20 Schiffe von früher auf Grund...manchmal mit Überlebenden und manchmal hat es leider niemand geschafft....
Ein interessanter Ort um mehr über die Situation von damals zu erfahren ist Flagstaff Hill. Es ist eine Art Museum, wo die Geschichten von verschiedenen Schiffen erzählt wird und sie haben sogar ein Dorf nachgebaut, wie es damals etwa war....man kann diese Häuser besichtigen und bekommt einen Einblick in das Leben von damals...hat uns sehr gut gefallen!

Nach dem Ausflug in die Vergangenheit ging es am nächsten Tag wieder in der Gegenwart weiter und wir sind auf die Great Ocean Road gefahren. WOW! Eindrückliche Küsten mit Kunstwerken der Natur...überall die schönen Lehmstein Verformungen, das türkisblaue Wasser....wirklich wunderschön! Natürlich haben wir bei jedem Lookout gehalten und haben uns alles angeschaut und so sind wir am ersten Tag auf der Great Ocean Road nur bis nach Port Campbell gekommen. Port Campbell ist etwa 10 Minuten von den berühmten 12 Aposteln entfernt....sind dann am Abend auch noch zu den Aposteln gefahren, aber das Licht war nicht mehr so gut, so dass wir am anderen Morgen früh nochmals hin sind und die Apostel noch einmal richtig geniessen konnten.

Leider ist am nächsten Tag das Wetter etwas schlechter geworden...kalt und Regen...nun gut, wir sind los gefahren Richtung Cape Otway. Das ist ein Leuchtturm in einem National Park und in diesem Park soll es auch ganz viele wilde Koalas geben. Ja die gab es dort wirklich....auf jedem Baum sass ein Woll-Knäuel und da das Wetter etwas kühl war, haben sich natürlich alle eingemuschelt und geschlafen. Und ja, falls die Frage bei euch aufkommt, wie die das machen mit dem auf Toilette gehen....also, die lassens einfach laufen, auch wenn die schlafen....da kommt einfach so eine Fontäne vom Baum..... :-) (Konnten rechtzeitig ausweichen) Den Leuchtturm haben wir uns nicht angesehen...die freundliche Dame an der Kasse, wollte 17.50$ für einen Besuch. Wir fuhren dann weiter auf der Great Ocean Road und kamen an die Surfcoast...das Wetter war etwas besser, einfach noch bedeckt, aber eben kein Strand-Wetter und so sind wir dann ziemlich weit gefahren bis nach Anglesea. Dort blieben wir eine Nacht und machten dann weiters nach Torquay...die Gründungsstätte von Rip Curl und ein sehr bekannter und beliebter Ort für Surfer. Es gibt viele Surfstrände hier und Surf-Shops ohne Ende...sogar ein Surf Museum. Dieses haben wir besucht und etwas von der Geschichte des Surfsports erfahren.

Ja und dann wollten wir eigentlich weiter fahren auf ie Bellarine Peninsula.........aber unser Auto hat schlapp gemacht....der Anlasser ist kabutt....wir haben via Spaceship die Road Assistance angerufen und da kam dann ziemlich schnell ein Helfer vorbei und hat das Auto auch zum Laufen gebracht, aber meinte, dass wenn wir den Motor ausschalten, es sein kann, dass der Motor nicht wieder anspringt....das Auto müsste in die Garage. Mit Spaceship haben wir dann eine Garage hier in Torquay gefunden, welche das Auto heute repariert und wir können es vermutlich bald abholen.
Dafür ist nachher alles wieder im Lot und wir sollten ohne Pannen noch die weiteren Wochen hier in Australien geniessen können.
Ihr hört wieder von uns :-)
Liebe Grüsse
Barbara & Maxie

Dienstag, 8. März 2011

Schlemmer-Tage im Barossa Valley

Hallo ihr Lieben!
Hier wieder ein Lebenszeichen von uns!
In Port Augusta haben wir uns wieder an die Zivilisation gewöhnt nach unserer Zeit im Outback.
Es war ein gemütliches kleines Fischer-Städtchen und wir wollten eingentlich noch eine Flussfahrt machen, da war dann aber kein Käpten ausfindig zu machen.
Da sind wir dann einfach nach 2 Tagen weiter Richtung Port Piri. Das war so ein ähnliches Städtchen und es war so heiss, dass wir am Nachmittag bei unserer Ankunft nichts anderes machen konnten, als im Schatten zu sitzen. Haben das Städtchen dann am nächsten Tag bei einem Morgenspaziergang auskundschaftet.
Gabs nicht viel zu sehen... ein Strässchen mit schönen alten kolonial Häusern und ein kleiner Hafen.

Wir sind dann weiter ins Clare Valley. Dort warn schon die ersten kleineren Weinfelder anzutreffen, aber das war kein Vergleich zum Barossa Valley in das wir danach sind. Haben uns 3 Tage in Tanunda vergnügt. Das ist so das Herz vom Barossa und dort haben wir viele Weingüter besucht und immer mal wieder eine Weinprobe genossen. Hatten uns für einen Tag Räder gemietet, das war schon besser, denn es summiert sich dann doch mit dem Wein den man durch den Tag durch so trinkt.
Ein Weingut war sogar etwas berühmtes für Australien. Es hiess "Meggie Beer" und wie sich rausstellte, ist Meggie eine ältere Frau die ihre eigenen TV-Kochshow hat. Da war auch gleich mehr los mit Besuchern und wir warn gerade zur richtigen Zeit eingetroffen, denn es wurde live gekocht udn man konnte zugucken und probieren. War lecker, aber die Meggie hat auch ihre eigene Produkt-Kette und da war die Kochshow fast schon wie "Schleich-Werbung". Meggie ist vor allem berühmt für ihre verschiedenen Pasteten....sie verarbeitet sozusagen alles, was ihr zwischen die Finger kommt zu Pastete....Phasan-Pastete, Enten-Pastete, Huhn-Pastete....wir hatten Glück und konnten ihr entkommen. ;-)

Ja und eigentlich wollten wir in den Weingebieten beim "Wümmen" mithelfen, aber leider war das Wetter die letzten Wochen so schlecht, dass die Weinernte erst so in 2-3 Wochen statt findet und dann kommt noch hinzu, dass 90% maschinell geerntet wird. Höchsten bei ganz kleinen Weingütern würde die Chance bestehen mitzuhelfen....mal sehen, wir haben noch einzelne Weinregionen vor uns, vielleicht klappt es ja doch noch. :-)

Auf dem Campingplatz haben wir dann sogar noch Schweizer aus Barbaras Nachbardorf "Uhwiesen" getroffen. War schon komisch als wir das festgestellt haben. Hatten dann noch einen schönen gemütlichen Abend zusammen in der Camp-Küche und haben einige Schweizer-News ausgetauscht, die wir seid September "verpasst" haben.
Was auch noch auf dem Campingplatz anzutreffen war, waren eine menge kleine Hasen. Die sind dort überall rumgehoppelt, aber streicheln konnte man sie nicht.
Nach unsere Weintour sind wir weiter nach Lobethal und Hahndorf (klngt ja garnicht deutsch ;-))
Das sind Dörfer von Deutschen-Siedlern und die Häuser sind auch wirklich so wie in Deutschland. Es kam uns vor, als wären wir im Spree- oder Schwarzwald oder sonst wo... war auch mal wieder schön.
Wir haben es uns Abends dann auch lecker schmecken lassen bei Bratwurst, Sauerkarut und einem Münchner Bier. Am nächsten Früh gabs dann beim Deutschen-Bäcker wars zum Frühstück und noch bisschen was Süsses auf den Weg nach Adelaide.

Dort angekommen hatten wir auch gleich Besuch an unserem Mobil vom kleinen Entchen. Der Campingplatz lag neben einem Kanal und da kamen die hungrigen Enten angewatschelt.
Der Kleine hat dann natürlich gleich sein eigenes "Kelloggs-Schälchen" von uns gekriegt und hats sichs schmecken lassen. (Ich hab ja sowieso schon Übung mit Enten-Aufzucht)
Der Campingplatz war gleich neben einer Bushaltestelle und da haben wir den Bus genommen und uns den Stress erspart mit dem Auto in die Stadt zu fahren.
Adelaide ist ungefähr so gross wie Zürich und auch schön am Fluss gelegen. Es hat uns gut gefallen und war wirklich gemütlich... Wir hatten schönes Wetter uns sind einfach durch die Stadt gebummelt.
Nach 2 Tagen Adelaide sind wir via einem Tierpark Richtung "Limestone Coast" gefahren.
Der Tierpark war ganz schön gelegen mit Ausblick über die Stadt und mit allen lokalen Tieren.
Wir waren mal wieder zur rechten Zeit am rechten Ort und konnten gleich ein Foto mit dem Koala Bär machen und sogar bisschen streicheln. War eine alte Lady "Rusty" die schon 12 Jahre alt ist und im Park geboren. Der Tagesablauf von den Koalas besteht ja nur aus Essen und Schlafen. Das sind wirklich ganz grosse Faulpelze aber lieb.
Es sind auch ganz viele Kangeroos im Park rumgehoppelt die man alle streicheln und füttern konnte. War schon ein tolles Erlebniss für uns.
Was wir lieber nicht angefasst haben, waren die Tasmania Devils, das sind so kleine schwarze Bärchen, die Wumbats, das sind so Schweinchenartige Viecher mit viel zu kurzen Beinen...die sahen ganz lustig aus, aber beissen gerne zu und zur guter Letzt waren auch noch Dingos im Park welche wirklich wie Hunde aussehen, aber ein viel ausgeprägteren Jäger und Revier Instinkt haben.

An der Limestone Coast sind wir jetzt, in Mount Gambier um genau zu sein. Angefangen haben wir in Meningie wo es noch ganz schön warm war und ich sogar ins Meer banden bin und jetzt, zwei Tage später ist es recht frisch und regnet seid gestern Abend.
Gestern waren wir in Robe wo wir noch ein kleinen Pinguin am Strand getroffen hatten und heute stecken wir im Nebel am BlueLake in Mount Gambier. Das ist so ein Krater mit wirklich ganz schönen tief-blauem Wasser. Wollen Morgen eine Wanderung machen um den See, haben ja die Wanderschuhe und die Regenjacke auch im Gepäck.
Ganz liebe Grüsse und bis bald.
Maxie und Barbara

Mittwoch, 23. Februar 2011

Ayers Rock (Uluru) & Kata Tjuta (Olgas), Teil 2 aus dem Outback!

Hier sind wir schon wieder....resp. haben wir noch keine gute Internetverbindung hier im Busch gefunden, deshalb hier bereits unsere Erlebnisse beim Ayers Rock...
Auf der Strasse Richtung Ayers Rock war doch etwas mehr Betrieb. War etwas ungewohnt auf einmal zu viele Autos zu kreuzen und zu winken ;-) Aber ich denken, dass wir Glück hatten und nicht in der Hauptsaison dort hin “mussten”...will ja nicht wissen, was dann für ein Betrieb ist.
Als wir das so gefahren sind, entdeckten wir auf einmal einen Berg weit von uns entfernt und wir waren natürlich der vollen Überzeugung, dass dies bereits der Ayers Rock sein muss....waren ja bereits vom Ayers Rock Fieber angesteckt. Es stellte sich dann aber heraus, dass dieser Berg der Mount Conner ist. Etwa 350m hoch und steht da einfach so im nichts. :-) Bis zum Ayers Rock waren es jetzt etwa noch gute 120 Kilometer.



Und dann endlich konnten wir ihn sehen! Bis jetzt nur immer auf Postkarten und anderen Bildern und jetzt live vor uns! Wow!



Wir suchten uns aber zuerst einen Schlafplatz bevor wir uns auf dem Weg zum Berg machten. Natürlich checkten wir auf dem Campingplatz ein, denn ein Bett in einem der Hotels kostet im Durchschnitt um die 300 Dollar pro Nacht. Wir wollens ja nicht übertreiben!
Alle Übernachtungs-, Shopping- und Tankmöglichkeiten befinden sich im Ayers Rock Resort. Alles hat seinen Preis hier und ist natürlich für die Touristen ausgerichtet, welche sich das berühmte Naturwunder von Australien ansehen wollen.
Es war dann so gegen 16.00 Uhr, als wir uns auch auf den Weg in den Nationalpark resp. Ayers Rock machen. Eintritt muss man natürlich auch bezahlen....25 Dollar pro Person, aber ist für 3 Tage gültig. (Weiss nicht, was man so lange hier machen soll.... ;-)) Wir sind dann los gefahren zum Hauptparkplatz, von wo man verschiedene Wanderungen machen kann. Da es schon etwas spät war, entschieden wir uns einfach für einen 2km Weg den “Mala Walk”. Dieser führt Mala Puta und zur Kantju Gorge.
Der Ayers Rock hat noch immer traditionnelle Eigentümer....ein aboriginal Volk, dass sich Anangu nennt und den Ayers Rock “Uluru”. Am 26. Oktober 1985 wurde die Eigentumsurkunde des Ayers Rock und Kata Tjuta an die Anangu zurückübertragen und diese haben das Land nun für 99 Jahre an die australische Regierung verpachtet.
Die Anangu führen immer noch Zeremonie am den beiden Bergen durch und während dieser Zeit haben Touristen keinen Zugang. Mala Puta ist zum Beispiel auch eine heilige Stätte und darf weder betreten noch fotografiert werden. (Busse bis zu 5000 Dollar) Wir haben uns natürlich an die Regeln gehalten und haben niemanden gestört.
Der Uluru ist schon ganz speziell, wenn man ihn von der Nähe betrachtet. Kein Berg, wie wir es von der Schweiz kennen. Sein “Körper” besteht aus einer Art verschiedener Schichten, welche aufeinander Liegen und er hat auch viele Löchter und Höhlen. Wir haben uns so gedacht, dass vermutlich Wasser den Uluru so geformt hat und dem ist auch so....vor vielen Millionen Jahren bestand Australien aus 2 Teilen und in der Mitte des jetzigen Landes war Wasser und das ist auch der Standort des Ayers Rock und den Olgas.
Nach unserem Walk zur Kantju Gorge machten wir uns noch auf dem Weg zum Mutitjulu Waterhole und dann war des dann schon langsam Zeit für den Sonnenuntergang. Es gibt extra einen Parklplatz um den Uluru beim Sonnenunterang zu bestaunen. Wenn man Glück hat wir er von der Sonne angeschienen und erläuchtet dann in diesem Rot, wie man es von den Bildern kennt.
Bei uns war ein Gewitter im Anmarsch und die Sonne von Wolken bedeckt, aber wir genossen trotzdem den Anblick vom Uluru mit einem Picknick und bevors dann mit dem Gewitter und Regen los ging, lagen wir bereits im Bette. 




Wir wollten ja dann früh wieder aufstehen für den Sonnenaufgang. :-)




Die Wolken vom Gewitter hatten sich dann aber doch noch nicht ganz verzogen am Morgen, aber dafür sahen wir eine Herde Kamele vor dem Ayers Rock spazieren. Und für heute wollten wir uns ja Kata Tjuta (die Olgas) ansehen.
Dieser Berg besteht aus 36 steilwandingen Kuppen und Kata Tjuta bedeutet übersetzt viele Köpfe. Also der Berg der 36 Köpfe :-) Wandern hier ist etwas gefährlicher, da man über Steine und Geröll laufen muss und alles nass war vom Regen von letzter Nacht. Wir entschieden uns dann für einen Walk zur Walpa Gorge und waren sozusagen alleine unterwegs und konnten so den Berg so richtig geniessen. Es war ziemlich früh am Morgen, der Himmel etwas bedeckt und nicht heiss. Eher frisch, aber richtig angenehm um ein bisschen zu wander und das es auch immer windete ware keine Fliegen da.
Ich sage es euch....so viele Fliegen, wie hier am Ayers Rock und Kata Tjuta habe ich ja noch nie gesehen...und vor allem fliegen einem die Viecher nur immer in die Ohren, Nase und Mund. Aber wir hatten vorgesorg und Fliegennetze gekauft und uns diese über den Kopf gezogen....sah zwar doof aus, aber alle ohne Netz, waren etwas neidisch und hatten schon Muskelkater vom Fliegen weg wedeln! :-)



Nachdem wir die Olgas besichtigt hatten, beschlossen wir wieder aufzubrechen....wir hätten natürlich noch 2 Tage bleiben können und weitere 3000 Bilder von den Bergen machen, aber wir wollen auch ja nicht langweilen mit unseren Fotos :-)



Unsere Route führt uns jetzt in den Süden Richtung Adelaide. Wir fahren täglich um die 300 – 400 Kilometer und nach dem Ayers Rock kamen wir bis nach Kulgera. Ein Rasthaus mit sprechender Tankstelle! Sobald man dort auf den Platz fährt und tankt, ertönen aus einem Lautsprecher Anweisungen, was man nun machen muss: “Sie haben für 57 Dollar 30 Cent getankt, bitte kommen sie in den Shop um zu bezahlen, danke!” Der Besitzerin ist glaube ich etwas langweilig und so hat sich auch gleich alles unter Kontrolle und jeder weiss was zu machen ist! :-) Wir blieben eine Nacht dort und fuhren dann weiter nach Coober Pedy.
Diese Stadt ist bekannt für den Abbau von Opal! Und ca. 10 Kilometer vor der Stadt ist auch alles schon einmal umgebuddelt wurden....überall Erdhügel und Absperrungen, das sich dort unterhalb Minen befinden mit unbedeckten Schächten in die man reinfallen könnte. Dort angekommen, haben wir natürlich gleich so einem Mine besichtigt. Diese Mine ist noch aktiv (war aber niemand am arbeiten) und man bekam einen Eindruck wie das so läuft in einer Mine. Maxie war gleich in ihrem Element und hätte am liebsten los gemacht mit Pickel und Schaufel. Wir durten dann aber draussen noch einen Steinhügel durchwühlen und uns auf die Suche nach Opal machen. Bis auf ein paar kleine Stücke, haben wir nicht wirklich wertvolle gefunden. Es kommt ja darauf an, wie viele Farben der Stein hat...je mehr, um so wertvoller und wenn er schwarz mit Farb ist, aufhören zu arbeiten! :-) Schwarz Opal ist der wertvollste von Allen.
Danach haben wir den Campingplatz gesucht und für eine Nacht gebucht und natürlich haben wir auch wieder das Ehepaar aus Perth angetroffen. :-) Ansonsten ist in Cooper Pedy nicht wirklich viel los....es wird hier ab und zu mal wieder ein Film gedreht, wenn es eine Szene im Nichts braucht. :-) Die Stadt lebt wirklich nur vom Opal und den kann man auch an jeder Ecke kaufen. Maxie hat sich auch eingedeckt und einen kleinen Anhänger gekauft. Denke so günstig, bekommt man den nicht wieder und sie hat ihn bei einem kleinen Chinesen gekauft, der zusammen mit einem Typ aus Ungarn seine eigene Mine hinterm Haus hat. :-)
Am nächsten Tag sind wir dann weiters gefahren Richtung Port Augusta. Eigentlich wollten wir in der Mitte der Strecke noch halten, aber es war einfach zu ausgestorben, dass wir gestern 530 Kilometer gefahren sind und jetzt in Port Augusta sind.
Mal schauen, was wir hier so alles entdecken können...wir melden uns wieder!
Liebe Grüsse
Barbara & Maxie
PS. Kilometerstand am 24.02.2011 4404.4 km - dieses Land ist einfach riesengross!!

Im australischen Outback

Hallo ihr Lieben!
Nun sind wir schon mehr als 2 Wochen in Australien und haben bereits schon 3000 Kilometer auf dem Tacho.
Gelandet sind wir in Sydney wo wir nach langem Schlange stehen dann endlich unsere Koffer wieder aufgeben konnten für den Inlandflug nach Cairns. Dort angekommen haben wir eine Nacht in einem Hostel verbracht und am nächsten Tag dann unser kleines orangenes Camping-Mobil abgeholt. Wir sind gut ausgestattet, haben zwei kleine Koch-Platten, und das ganze Küchen-Set, zwei Camping-Stühle mit einem Tisch und sogar einen DVD Player und einen mini Kühlschrank. Die zwei letzten Sachen laufen von der zweiten Batterie welche aber nur 2h hält, wenn sie voll ist.
Wir sind dann von Cairns aus nach Palm Cove, was sich als Luxus Ferienziel heruasgestellt hat. Der Campingplatz war aber leider ganz schlecht ausgestattet, aber wir haben dort mal unsere erste Nacht verbracht, welche leider recht nass war. Die Ostküste hatte es ja kurz vorher mit dem heftigen Sturm so schlimm getroffen und es hatte dann doch immer viel geregnet. Deshalb hatten wir uns dann entschlossen unsere Route ins Landesinnere zu planen.
So schnell sind wir aber von diesem Campingplatz nicht weg gekommen...Batterie platt. Da wir weder den Kühlschrank noch den DVD Player an hatten, wussten wir gar nicht was das soll... wir konnten dann aber ein Camper auftreiben der uns mit seinem Überbrückungskabel geholfen hat... sind dann gleich mal 4h am Stück gefahren, damit das nicht nochmal passiert. (Wahrscheinlich wurde uns das Auto nicht mit voller Batterie übergeben – vielen Dank an dieser Stelle an unseren Vermieter)
Wir dann via Atherton Richtung Townsville gefahren. In Atherton haben wir einen Bauernhof besucht, wo ein ausgewanderter Schweizer wohnt, der käsert. Natürlich mussten wir uns gleich ein leckeres Stückchen Tisister Käse kaufen und haben Milchanlagen aus Chur bewundert.
Auf dem Weg nach Townsville haben wir dann doch noch viel von der Verwüstung des Zyklon Yase zu Gesicht bekommen. Abgedeckte Häuser, umgeknickte Bäume und Schilder und ganz schlimm hat es ja die Bananen Plantagen getoffen, da ist 85% vom ganzen Australischen-Bestand zerstört.

Nach Townsville machten wir uns auf den Weg ins Landesinnere...ins Outback und es wurde immer wie ruhiger und einsamer, was uns aber richtig gut gefällt. Die Strassen gehen immer gerade aus und die Landschaft verändert sich ständig...zwar minim, aber es sieht doch jeden Tag etwas anders aus.
In Charters Tower sind wir in eine alte Gold-Mine und haben nebenbei noch viel von der Australischen-Geschichte von unsrem Führer erfahren. Das war so ein pansionierter Opa, der aber in Australien geboren wurde (Irische Eltern), so haben wir mitgekriegt, dass die Regierung vor 60 Jahren viele Aborigini Kinder eingesammelt hat und in der Zivilisation “verteilt” hat (zu weissen Familien oder in Heime). Unser Guide Geoff ist dann mit ganz vielen Aborigini Kindern zur Schule und diese Generation hat sich dann auch vermischt und ist gebildet. (Was man von solchen Massnahmen hält ist natürlich jedem seine Sache), aber die Aboriginis die wir hier sehen, sitzen wirklich nur vor den Alkohol-Läden rum und machen den lieben langen Tag überhaupt nichts und sind zudem sogar total unfreundlich und benehmen sich wirklich recht wild im Supermarkt oder sonst wo...sitzen oder liegen im Dreck und wissen nichts mit sich anzufangen und kriegen vom Staat wöchentlich 500 $ dafür.
Nun gut, das ist wohl ein Thema für sich mit den Abos...
Wir sind dann mal wieder in einer grösseren Stadt angekommen, Mount Isa. Da kommt man so aus dem “Nichts” und dann steht da ein Riesen Bergwerke in der Stadt und es ist ein getummel auf den Strassen.
War schon komisch auf den ersten Blick. Haben zwei Nächte dort verbracht und uns wieder eingedeckt im Einkaufscenter und haben ziemlich geschwitzt...37 Grad. Ansonsten gabs dort nicht viel zusehen...die meisten Arbeiter im Werk waren Chinesen oder Philiphiner und den ihre Frauen haben dann entweder im Einkaufscenter an der Kasse oder im Mc Donnalds gearbeitet.

Von dort aus sind wir richtung Cluncurry wo wir uns das Museum von den “Flying Doctors” angeschaut haben. John Flynn hatte diese Idee 1919 und konnte sie dann mit viel Wille und Hilfe von Freunden und der Kirche umsetzen. Die Flying Doctors ist eine Organisation, welche Australien oder vor allem eben das Outback mit Medizinischer-Unterstützung abdeckt. Hilfe kann heute via Telefon oder Funk angefordert werden und je nachdem fliegen die Doctors dann los. Das ist schon eine echt gute Sache, denn die Distanzen sind hier enorm. Wenn wirklich was ist, wär man ja sonst aufgeschmissen, wenn das nächste Krankenhaus 600km weg ist.
Auf unserem Wg nach Alice Springs sind wir an den “Devil's Marbel” vorbeigekommen. Das sind so runde Sandstein-Felsen die einfach plötzlich so in der Landschaft stehen und doch noch rechte Ausmasse haben. 

Wir waren sehr beeindruckt davon, was man ehrlich gesagt, von Alice Springs nicht behaupten kann, hier gibts nicht viel zu sehen. Das Städtchen ist recht klein und überall lungern die Aboriginis rum. Da muss man sich wieder erstmal dran gewöhnen.
Wir haben uns so Gymnastik-Bänder gekauft und machen jetzt jeden Tag früh, wenn es noch nicht zu heiss ist unsere Übungen...meistens brennt um 9.00 Uhr bereits die Sonne und Abends ist es auch immer noch warm bis Mitternacht. Eigentlich schwitzt man 24h lang :-)
Seid 4 Campingplätzen sind wir immer mit einem Ehepaar aus Perth zusammen. Sie haben fast das gleiche Tempo wie wir und man hat sich dann immer wieder getroffen.

Nach 2 Tagen in Alice Springs sind wir aufgebrochen zum Highligth unserer Outback-Tour, dem “Ayers Rock” und “The Olgas”.
So, das waren unsere ersten News aus dem Busch, uns gefällts wirklich sehr gut.. man hat seine Ruhe, kann allen Gedanken nachhängen, oder gucken wie sich die Wolken verändern, viele frische Düfte wahr nehmen und auch farbenbrächtige Papageien bewundern...Kängurus haben wir bis jetzt nur 2 gesehen...die machen sich etwas rar ;-)
Bis bald und liebe Grüsse von uns 2.
PS. Fliegendes Schwein mit Flügeln :-)

Montag, 7. Februar 2011

3. Teil - San Francisco - unsere Stadt!


Wenn wir auswandern müsste....wir wüssten wohin :-)
Für 5 Nächte haben wir im Hotel California in der Nähe des Union Square unser Zimmer bezogen. Die Lage des Hotels war optimals, so konnten wir viel zu Fuss erkunden. Am ersten Tag haben wir uns dann aber doch für eine Hop-on/Hop-off Sightseeing Tour per Bus entschieden. Das Gute war, dass die Tickets 48h gültig waren und 4 verschiedene Touren angeboten wurden. So konnte man wirklich alles von der Stadt besichtigen.
Ein Highlight war natürlich die Golden Gate Bridge...bekannt von vielen Bildern und jetzt endlich einmal live erleben. Ulrich fuhr uns mit seinem rotem Ohne-Dach-Bus über die Brücke zum ultimativen Mach-Super-Foto-von-der-Brücke-Punkt und danach nach Sausalito. Ein Ort im dem viele Reiche wohnen....vor allem Dichter und Autoren. Die Häuser und die Boote im Hafen waren schon ganz schön :-)
Natürlich haben wir auch den Pier 39 mit seinen bekannten Bewohnern den Seelöwen besucht. Es stand dort geschrieben, dass die Seelöwen von ganz alleine in diesen Pier gekommen sind und einen Teil der Anlegeplätze beschlagnahmt haben. Seit 20 Jahren hausen sie nun dort und sind geschützt vor Killerwalen und Haien. Mittlerweile haben sie auch ihr eigenes Revier bekommen und können sich tagein, tagaus in der Sonne baden. Ich könnte den Viechern stundenlang zuschauen :-)
Zu meinem Geburtstag haben wir es dann gemütlich genommen. Lecker Frühstück, etwas Shopping, etwas Sightseeing, etwas bummeln, etwas essen, etwas trinken und dann war der Tag auch wieder rum. Habe es genossen! :-)


Jetzt stand eigentlich nur noch ein richtiges Highlight an....ein NBA Basketball Game! Per Internet haben wir uns schon vorgänging Tickets besorgt und es gibt also auch günstige Kategorien. So gleich am Spielfeldrand kosten ein Ticket gerne um die 400 US$, aber weiter oben kriegt man die Tickets auch für 50 US$. Es spielten die Golden State Warriors gegen die Milwaukee Bucks. Die Warriors sind das Team von San Francisco/Oakland, also war klar wen wir unterstützen mussten! Und siehe da...die Warriors haben mit 100:94 gewonnen. War gegen Ende doch noch knapp geworden und hat ein paar Nerven gekostet. Obwohl wir Hockey noch immer bevorzugen, war es trotzdem ein tolles Erlebniss und die Amerikaner können ganz schön abgehen, wenn es denn sein muss. :-)


Ach ja, beinahe vergessen...San Francisco ist ja auch noch bekannt für die Cable Cars. Wir haben uns die Fahrt mit diesem altertümlichen ÖV-Mittel für den allerletzen Abend aufgehoben, bevor wir an den Flughafen für Australien müssen. Und natürlich wollten wir die längste Strecke fahren von der Jefferson zur Powell Street. Bei der Haltestelle war schon eine riesen Schlange und die Leute waren schon seit 1 Std. am anstehen. Da nach jedem 2. Block eine Halstestelle ist, sind wir ein bisschen hochgelaufen und es waren nur 6 Leute vor uns und 6 Leute hinter uns in der Schlange. Der Cable Car kam, klingelte, alle rannten los, stiegen auf und wir entschieden uns für die nächste Bahn. Guter Entscheid oder auch nicht....nach der erwähnten Haltestelle kommt ein Hügel mit ziemlicher Steigung. 1. Anlauf – Cable Car scheitert, 2. Anlauf – Cable Car kommt bis in die Hälfte und danach bricht das ganze System zusammen....wir wollten noch auf eine andere Linie umsteigen, aber wenn ein Car stecken bleibt, dann geht da gar nichts mehr “Cable Down”. Also sind wir anstelle von Cable Car, Cable Car Ersatzbus gefahren....war auch toll :-)
Nach diesem Erfolgserlebniss machten wir uns dann auf an den Flughafen, denn unser Flug ging um 23.00 Uhr Richtung Sydney und danach weiter nach Cairns und genau dort sind wir jetzt :-) Und keine Angst, Cairns wurde vom Zyklon wirklich beinahe nicht getroffen...alle hier hatten grosses Glück und waren schon auf das Schlimmste vorbereitet.
Wir werden uns wieder melden, wenn wir Down Under etwas erkundet haben! :-)
Machts gut und liebe Grüsse
Barbara & Maxie

2. Teil - Campeche - idyllisches Städtchen

Campeche hat unser Herz erobert. Das kleine Städtchen am Golf von Mexiko hat einen ganz eigenen Charme und ist sehr gepflegt. Überall bunte Häuser, viele Kirchen und Pflaster-Stein Strassen. Teile der alten Stadtmauer sind auch noch erhalten, denn Campeche wurde früher immer wieder von Piraten heimgesucht und ausgeplündert. Irgendwann wurde dies den Einwohnern aber zu bunt und sie entschlossen sich einen Stadtmauer zur eigenen Verteidigung zu bauen. Zusätzlich haben sich auch noch Schiffe vor der Küste platziert und mit stündlichen Glockenschlägen Signale von Land zu Wasser gegeben, um die Lage zu überprüfen. Das System muss funktioniert haben, denn wir haben keine Piraten mehr angetroffen.
Eingecheckt haben wir im Hotel Lopez. Ein 3-Sterne Hotel, welches nur zu empfehlen ist. Sehr schöne, moderne Zimmer, sauber und gepflegt, mit eigenem Pool und Innenhof. Wir liessen es uns gut gehen in Campeche. :-) Es war auch wieder einmal schön für ein paar Tage am selben Ort zu sein und es gemütlich zu nehmen. Zwischendurch braucht es auch wieder einmal eine Pause vom vielen Eindrücke sammeln...
Wir sind viel durchs Städtchen spaziert und haben uns an einem Tag dann Räder gemietet....Also 2 Fahrräder und 1 Tandem. Irgendwie haben alle Velo-Vermietungen in Campeche nicht mehr, wie 2 Fahrräder im Angebot. Wir hatten also Glück mit unserem zusätzlichem Tandem. Ich habe dann den Idioten gespielt und bin alleine mit dem Tandem durch Campeche gefahren und den einen oder anderen Mexikaner mit meinen Fahrkünsten zum Staunen gebracht. :-)



Der Küste entlang haben sie einen schönen Radweg, aber das Budget hat nicht so ganz gereicht...der Weg endet auf einmal mit einem Wendepunkt. :-)
Während der Zeit in Campeche haben wir auch noch unsere Cambridge Prüfungsresultate erhalten...das Lernen hat sich gelohnt und wir haben beide das First Diplom bestanden. :-) Darauf mussten wir natürlich anstossen und mit einem leckerem Essen feiern.
Für Maxie und mich hiess es dann so langsam Abschied nehmen von Mexiko. Unser Flug ging am 31. Januar von Mexiko City aus. Zuerst wollten wir noch für 2 Nächte in Veracruz Halt machen, doch war da irgendwie ein Festival im Gange und die Busse waren beinahe immer ausgebucht, so dass wir uns entschieden von Campeche direkt nach Mexiko City zu fahren. (Sind ja nur knapp 16h im Bus :-))
Steffie machte sich dann auf den Weg nach San Cristobal, wo sie sich wieder mit Patrick traf. Die zwei reisen dann weiters nach Südamerika.
Ja und wir sind mit dem Firstclass Bus nach Mexiko City. Das Bus System in Mexiko ist ja sehr gut, aber die Anzahl Gepäckstücke der Reisenden sollten vielleicht begrenzt werden. Der Bus kam von Merida, war nicht einmal halb voll und in Campeche sind mit uns zusammen noch drei weitere Personen eingestiegen mit je einem Gepäckstück....mit Mühe und Not konnten wir unsere Rücksäcke noch rein quätschen. So ein Idiot war mit sechs 2 Metern Taschen unterwegs und hat sich auch noch wichtig gefühlt! Nun gut, kein Streit, wir sind gut und sicher in Mexiko City angekommen und haben uns ein Hotel in der Nähe des Flughafen genommen. Die Stadt hatten wir ja schon bei unserer Ankunft in Mexiko besichtig und ehrlich gesagt, bis auf ein paar schöne Gebäude, gibt es nicht viel zu sehen....zu viele Leute! :-) Da habe wir uns lieber mit Erholung und Fitness auf unsere Weiterreise nach San Francisco vorbereitet!