Montag, 27. Juni 2011

Im Norden Thailands

Hallo ihr Lieben

Hier wieder ein paar News von uns 2!

Die Busfahrt von Ayuthaya nach Sukothai verlief ohne Probleme....natürlich fährt so ein Bus nie pünktlich, aber an das haben wir uns schon lange gewöhnt! :-)

In Sukothai gibt es einen neuen Stadtteil und einen alten. Da wir in Sukothai wieder die alten Tempelruinen anschauen wollten, haben wir ein Guesthouse im alten Stadtteil gesucht.


Nach dem Zimmerbezug haben wir los gemacht, um schon die Gegend etwas zu erkunden und da hat es zum ersten Mal so richtig zu "schiffen" begonnen. Es goss nicht aus Eimern, sondern aus Fässern! Aber nach einer halben Stunde war der Spuk dann vorbei....der einzige Spuk den wir dann in der Nacht hatten, waren Bettwanzen. (Bed Bugs) Von unseren Freunden aus Basel, die wir in Malaysia getroffen haben, haben wir tolle Stories gehört von diesen Käfern und waren froh, dass wir nur einen einzigen Käfer im Bett hatten. Natürlich haben wir das Zimmer dann gewechselt und im neuen Zimmer, kam dann tatsächlich wieder einer angekrabbelt.....wir gingen wieder zur Reception und haben das Bett auseinander genommen und haben dann auch keinen weiteren mehr gefunden. Zur Sicherheit haben wir unsere Rucksäcke Bettwanzen sicher gelagert und mit Licht geschlafen....Licht mögen die Viecher gar nicht. Die Nacht war dann etwas unruhig, weil man ja dann eh immer das Gefühl hat es krabbelt überall.....aber wir blieben von Bissen usw. verschont :-)

Am kommenden Morgen haben wir uns dann mit einem leckeren Frühstück gestärkt und haben uns danach Fahrräder gemietet. Die alten Tempelanlagen gehören auch wieder zum UNESCO Kulturerbe und sind in einem Park, den man gut per Rad erkunden kann ohne Autos. Wir sind dann noch zu zwei weiteren Tempel ausserhalb des Parks geradelt und kamen doch etwas ins Schwitzen bei 30 Grad im Schatten. :-)


Wir haben dann nochmal einen Nacht im Bettwanzen-Zimmer angehängt und haben am nächsten Morgen den Bus nach Chiang Mai genommen. Mit uns auf dem Bus war wieder eine ältere englische Lady, welche wir schon in Ayuthaya getroffen haben. Sie hat ihre Wohnung im Zentrum von London vermietet und finanziert sich mit den Miteinnahmen ihre Reise....das ist natürliche eine gäbige Sache. :-)

In Chiang Mai angekommen, haben wir wieder ein nettes, günstiges Guesthouse bezogen und wir hatten Glück, dass auf dem Platz gleich über der Strasse ein Markt statt fand. Da sind wir natürlich gleich los und haben uns die Bäuche voll geschlagen mit leckerem Essen und uns die Füsse massieren lassen....so lässt es sich leben! :-)

Chiang Mai ist im Vergleich zu Bangkok sehr gemütlich...obwohl es auch hunderte Tuktuks und Busse hat und wie in jeder thailändischen Stadt hat es auch in Chiang Mai viele, viele, buddhistische Tempel. Einige dieser Tempel haben wir am nächsten Tag zu Fuss erkundet und uns dann noch entschlossen das Wat Phrathat Doi Suthep auf einem Berg 15km von der Stadt zu besichtigen. Von dort oben hat man einen wunderschönen Ausblick über Chiang Mai. Am Abend gingen wir noch einmal in die Massage, diesmal Rücken/Schulter, und dann Stand ein Muay Thai Boxkampf auf dem Programm. Es gibt im Stadtzentrum ein kleines Stadion, wo jeden zweiten Tag Kämpfe statt finden, zum Teil auch internationale. Das wollten wir uns natürlich einmal anschauen! :-)


Muay Thai Boxing ist in Thailand, neben den "Güggelkämpfen", der Nationalsport Nummer 1. Diese Sportart hat sich über viele Jahre entwickelt und ist eine Abwandlung der Kampfart früherer Krieger. Vor Beginn des Kampfes betet jeder Kämpfer zu Buddha und der Kampf wird von traditioneller Thai-live-Musik begleitet. (Dudel, dudel, dudel ;-)) Wir kamen in den Genuss von 8 Kämpfen inkl. einem Frauenkampf und 2 internationalen Kämpfen. Da es in diesem Stadion recht viele Touristen hatte und viele am wetten waren, kam es uns etwas mysteriös vor, als die ersten 3 Kämpfe immer in der 2 Runde durch K.O. beendet wurden. Wollen wir den Thailändern nichts unterstellen und sagen wir einfach, dass es reiner Zufall war, zumal die anderen Kämpfe über mehrere Runden gingen. :-)

Nach den Tagen in Chiang Mai machten wir uns per Minivan auf den Weg nach Pai. Pai liegt ca. 3 Stunden und 762 Kurven von Chiang Mai entfernt. Und die Kurven und der Fahrstil des Fahrers, können dem Magen doch manchmal etwas Probleme bereiten. Da sind auch die Schweizer Pässe ein Muggenfurz dagegen. ;-) Wir wussten aber, dass uns viele Kurven bevorstanden und so haben wir nur ein sehr leichtes Frühstück zu uns genommen und uns dann in Pai mit einem Mittagessen richtig gestärkt. Pai ist ein Ort, welcher vor 10 Jahren noch ein Geheimtipp in Thailand war, doch das ist es heute nicht mehr. Der Ort wurde eigentlich für Touristen geschaffen und man findet alles, was das Herz begehrt dort. Es wir gesagt, dass viele Touris gar nie mehr von Pai weg gekommen sind und jetzt dort zu Hause sind. Wir fanden Pai zwar auch schön und gemütlich, aber soooo super, wie es in allen Reiseführen und Foren steht, war es dann doch auch nicht. :-) Wir blieben 3 Nächte dort und haben an einem Tag Roller gemietet und sind für einen Tag mit einem Fahrer los nach Mae Hong Song. Das ist die nächst grössere Stadt von Pai, ca. 100 km und liegt etwa 15 km von der burmesischen Grenze entfernt.


Ein Highlight der Tour war ein Besuch im Long Neck Village des Karen Volkes. Dieses Volk stammt ursprünglich aus Burma und einige sind wegen der immer wieder unsicheren Lagen in Burma nach Thailand geflohen. In Burma wurden sie immer wieder von Soldaten überfallen und zur Herausgabe der gesamten Reisernte gezwungen. Jetzt in Thailand sind sie von den Soldaten sicher, werden dafür aber immer wieder von Touristen besucht. Sicher gibt es einige die denken, dass es sich hier um einen Menschenzoo handelt, doch muss jeder Besucher 250 Baht bezahlen und dieses Geld geht zu 100% an den Stamm und wird für Nahrung, Medikamente, Abgaben an die thailändische Einwanderungsbehörde, Militärschutz vor burmesischen Armee usw. genutzt. Zudem haben viele Bewohner noch Felder, welche sie weiterhin bewirtschaften.


Das besondere am Long Neck Village ist, dass die Frauen Ringe um den Hals tragen, welche zum Teil bis zu 5kg schwer sind und den Hals länger erscheinen lassen. Die Geschichte sagt, dass die erste Frau diese Ringe zum Schutz vor Tigern trug, als sie im Dschungel unterwegs war. Nach ihrem Tod, hat ihre Tochter die Ringe weiter getragen und so ist diese Tradition entstanden. Die Ringe werden aber nicht von allen Frauen getragen, sondern spielt es eine Rolle an welchem Tag man geboren wurde: Montag, Mittwoch, Freitag = Ringe tragen.

Nach dieser doch etwas speziellen Begegnung mit den Long-Neck Frauen ging es zurück nach Pai, wo wir noch eine Nacht blieben. Danach nahmen wir wieder den Bus und die 762 Kurven zurück nach Chiang Mai. Wir haben nochmals 3 Nächte in Chiang Mai verbracht und den Wochenend-Markt leer gekauft, an einem Thai Kochkurs mitgemacht und machen uns nun heute Abend auf den Weg nach Laos. Per Bus und Boot auf dem Mekong Fluss werden wir am Mittwoch in Luang Prabang, Laos ankommen.

Von dort werden wir sicher wieder berichten!

Machts gut und liebe Grüsse
Barbara & Maxie

Mittwoch, 15. Juni 2011

Thailand Teil 2 - Bangkok

Von Koh Tao konnten wir ein Päckli buchen, welches Boot und Bus bis nach Bangkok beinhaltete. Wir waren etwa 12 Stunden unterwegs und sind kurz vor 21.00 Uhr in Bangkok angekommen. Und kaum war man aus dem Bus raus und hatte einen Fuss auf den Boden gestellt, hiess es von allen Ecken "Where do you go?", Tuk-Tuk hier und Tuk-Tuk da, Tuk-Tuk überall! :-) Aber wir sind dann mit dem Taxi los und haben im zweiten Anlauf ein Hotel in der Nähe der Kao San Road gefunden.
Nun war es vorbei mit der Ruhe und Idylle...wir sind in Bangkok, der niemals schlafenden Stadt! Und auch einige Hotelgäste, gingen erst schlafen, als die ersten schon wieder aufstanden. Nach der etwas unruhigen Nacht, machten wir mit einem Frühstück gestärkt los auf Stadtbesichtigung. Wir kamen nicht weit, schon stand ein Tuk-Tuk Fahrer neben uns....er hat uns eine Sightseeing Tour mit seinem Bruder angeboten für 20 Baht (ca. 60 Rappen). Da es gerade anfing ein bisschen zu regnen und wir mit dem Fahrer abgemacht hatten, kein Stopp beim Juwelier oder Schneider, stiegen wir ins Tuk Tuk ein und los ging das Abenteuer....erster Stopp war beim "Lucky Buddha"...als wir in den Tempel rein maschierten, kam rein zufällig ein Thailänder mit uns ins Gespräch, der meinte, dass der Tempel nur gestern und heute für die Touris offen hat....wir hatten also Glück, dass wir den Buddha sehen konnten und ja, für unsere weiterreise sollen wir doch Hotel und Transport bei T.A.T buchen...das machen sogar die Thais und es ist am sichersten dort. (Soll eine Touri-Büro sein, welches vom Staat anerkannt ist und eine entsprechende Lizenz hat.) Auf die Frage, woher er komme, meinte er, dass er vom Nordosten Thailands ist und jetzt gerade mit seiner zukünftigen Frau in Bangkok ein paar Tage Urlaub macht um sich die Kleider für die Hochzeit schneidern zu lassen. Es gibt da einen supertollen Schneider, welcher jetzt die Tage noch Rabatt hat. Der liebe Herr ist dann wieder verschwunden und wir ins Tuk-Tuk rein und erstaunlicherweise war der nächste Stopp das T.A.T. Büro. Ein klimatisiertes Büro voll von wichtig-tuenden Idioten...10 Minuten hatten gereicht und wir waren wieder draussen. Weiter gings zum nächsten Tempel mit einem riesigen, stehenden, goldenen Buddha. Für "Good Luck" haben wir Vögel frei gelassen und Wasser über verschiedene Buddhas gegossen. Ja und jetzt kam das Highlight unserer Tour....auf schwer verständlichem Englisch hat uns unser Tuk-Tuk Fahrer erklärt, dass wir an einen Ort fahren, wo wir einen Gutschein für ihn abholen sollen....fürs Benzin. Tataaaa und da war er...der lang ersehnte Stopp beim Schneider! Wir haben unserem Fahrer zu verstehen gegeben, dass wir nichts kaufen wollen, doch kam er wieder mit seinem Gutschein an....also sind wir rein, haben nach dem Gutschein gefragt, kriegt man logischerweise nur, wenn man etwas kauft, haben wir aber nicht, sind wieder raus und haben ihm gesagt, dass es keinen Gutschein gibt. Ach ja und der Name dieses Schneiders, war derselbe, welcher der Thai im ersten Tempel erwähnte...Zufälle gibt es :-) 

Unsere Tour ging mit einem eingedickschtem Fahrer weiter....nächster Tempel....leider weiss ich den Namne nicht mehr, es war auf jedenfall sehr viel los, da ein ältere, wohl bekannter Mönch gerade an diesem Tag eine Predigt hielt. Wir haben uns umgeschaut und sind dann wieder raus.....wo ist unser Tuk-Tuk? Strasse rauf, Strasse runter....kein Tuk-Tuk mehr da :-) Ja unser lieber Tuk-Tuk Fahrer war wohl so beleidigt, dass er keinen Gutschein gekriegt hat, dass er einfach davon gefahren ist....aber wir waren eigentlich froh darüber, hatten ja noch nichts bezahlt und die ganze Tour war ja eigentlich eh nur ein "Bschiss". :-) Also, solltet ihr mal in Bangkok sein, keine 20 Baht Tour mitmachen, falls ihr keine Lust auf Abenteuer habt. :-)
Wir haben dann noch das Wat Mahathat auf eigene Faust besichtigt und nach einem erfrischendem Getränk am Mae Nam Chao Fluss sind wir zurück ins Hotel. Den Tuk-Tuk Fahrer haben wir nicht wieder gesehen oder besser gesagt, er wollte uns auch nicht mehr sehen.



Am nächsten Tag haben wir uns vorgenommen via Boot zum Anleger beim Wat Pho zu fahren. Diese Tempelanlage ist berühmt für den grössten liegenden Buddha und der war wirklich sehr schön und es war dort auch entsprechend viel los. Weiter gings dann zum Wat Phra Kaew und dem auf dem gleichen Gelände liegenden Grand Palace. Der Grand Palace war früher die Residenz des Königs und wird heute nur noch für spezielle Anlässe von ihm genutzt.

Ja und jetzt ging es los...das Affen-Theater ;-) Für das Wat Phra Kaew und den Grand Palace herrschen Kleidervorschriften! Keine Träger-Shirt, keine kurzen Hosen, weder für Männer noch für Frauen. Wir hatten eigentlich schon bei anderen Tempeln mit Kleidervorschriften gerechnet und zur Sicherheit einen Sarong eingepackt, aber nur beim König mussten sich alle x-hunderte von Touristen in Tücher hüllen! Aber gut, immerhin konnten man sich am Eingang für ein Deposit von 200 Baht Tücher ausleihen. Ja und dann war die ganze Besichtigung des Tempels auch nicht gratis....350 Baht (CHF 10.00) Ist eigentlich scho nicht sehr viel, aber für Thailand haben wir es doch als teuer empfunden. Immerhin müssen die Thailänder keinen Eintritt bezahlen.

Highlight des Wat Phra Kaew ist der Emerald Buddha. Dieser Buddha besteht aus Jade und kommt ursprünglich aus Nord-Thailand...er wurde dann von den Laote gestohlen und nach Luang Prabang und Ventiane gebracht, bis die Thailänder ihn zurück eroberten. Die ganze Tempelanlage um den Buddha ist sehr pompös und schnieke mit viel Gold überall. Der Grand Palace durfte man nur von aussen besichtigen...der Einlass wurden uns von Wachmännern verwehrt. :-)




Am Abend Stand dann noch die Kao San Road auf unserem Programm....aber mehr wie Shoppen und Essen und Trinken gibts dort nicht zu machen. :-)

Nach 3 Nächten Bangkok hatten wir dann erstmal genug....und es ging mit dem Zug weiters nach Ayuthaya...von unserem Hotel zum Banhof, mussten wir uns dann nochmal mit geldgierigen Taxi Fahrern anlegen, aber wir liessen uns nicht lumpen!! Als wir uns die Zugtickets am Vortag geholt hatten, kostete die Fahrt vom Bahnhof ins Hotel mit Taxi 80 Baht...an diesem Morgen als wir los machten, waren die Preise auf einmal bei 200 Baht...und man muss noch beachten, dass dieses Angebot von Fahrern kommt, welche frech das Schild "TAXI-METER" auf ihrem Auto haben. Aber vermutlich war der Taxi Meter an diesem Tag gerade defekt....wir sind dann doch noch für 80 Baht zum Bahnhof gekommen und in den Zug eingestiegen...ups! Wir fuhren 2. Klasse, waren knapp 2h im Zug und das Ticket kostete 315 Baht (CHF 9.00) reis/Leistung....stimmt da gar nicht! Vor allem wenn wir es mit unserer Zugfahrt in Malaysia vergleichen...da fuhren wir 3. Klasse, ca. 10h für CHF 6.00 und die Züge waren viel viel schöner. Aber egal, wir sind gut in Ayuthaya angekommen und wurden....oh Wunder....von einem Tuk-Tuk Fahrer empfangen :-) Wir mussten aber feststellen, dass er einen angepassten Preis verlangte und haben ihn dann gleich für eine Mittags-Sightseeing Tour gebucht....okay, die war etwas teurer, aber der Preis ist von der Stadt so festgelegt und wir haben viele schöne Tempelanlagen gesehen und auch etwas über die Geschichte erfahren. Es gibt hier eine historische Stadt, welche zum UNESCO Kulturerbe gehört und es handelt sich um Tempel, welche dem früheren König gehörten. Die Tempel wurden dann aber von den Burmesen zerstört und der König musste fliehen. Ayuthaya war früher ein eigenes Königreich und später dann die Hauptstadt von Thailand, bis vor gut 250 Jahren Bangkok zur Haupstatdt ernannt wurde.


Ayuthaya hat uns sehr gut gefallen und wir haben noch eine zweite Nacht angehängt....heute machen wir aber nicht viel, ausser durch den Markt bummeln, lesen, Blog schreiben, Sticker aufnähen und schwitzen. :-)
Morgen gehts per Bus weiter nach Sukothai. (Aufgehende Fröhlichkeit) Wir melden uns wieder!
Liebe Grüsse
Barbara & Maxie

Sà-wàt-dii Thailand - Teil 1

Hallo ihr Lieben
Es ist an der Zeit von unseren ersten Eindrücken und Erlebnissen aus Thailand zu berichten. :-)
Von Malaysia aus sind wir mit einem Minivan nach Krabi in Thailand gereist. Der erste Teil der Busfahrt war etwas anstrengend, da noch ein "scheintoter Ätti" mit seinen Töchtern mit uns mitreiste und der war nicht mehr so fit...keine Ahnung weshalb er mit musste...aber gleich nach der Grenze in Thailand konnten wir den Bus wechseln und den zweiten Teil der Fahrt doch noch geniessen.
In Krabi haben wir uns ein Guesthouse in Krabi Town gesucht. Krabi Town ist überhaupt nicht touristisch und entsprechend schwierig war es dann auch ein Restaurant für den Znacht zu finden :-) Am nächsten Tag entschieden wir uns Koh Phi Phi zu erkunden...da die günstigste Variante, um auf die Insel zu kommen, eine geführte Tour ist, haben wir so eine gebucht und haben mit 20 anderen Touristen los gemacht. Die Hauptattraktion ist die Bucht Maya Bay, welche durch den Film "The Beach" weltbekannt wurde. Da das Wetter am Morgen etwas schlecht war und wir doch ziemlich Wellengang hatten, hiess es zuerst, dass wir die Bucht nicht anfahren könnten....aber im Verlauf des Tages hatte Petrus Mitleid mit uns und hat die Wellen etwas runtergefahren, so dass wir in die Bucht einlaufen konnten. Und die Bucht ist wirklich ein kleines Naturwunder....türkisblaues Wasser, weisser Sand, grün-verwachsene Felsen...super schön! Nur waren wir nicht das einzige Ausflugsboot....es waren bestimmt noch 20 andere Boote dort und dementsprechend viele Leute....aber wir konnten froh sein, waren wir in der Nebensaison dort....zur Hauptsaison bringen sie die Leute mit dem Boot in die Bucht und fahren dann wieder raus, da es sonst keinen Platz hat für alle Boote....ich will mir gar nicht vorstellen, wie viele Leute, dann über den kleinen Sandstrand spazieren.....
Auf unserer Tour war noch ein Mittagessen in einer Kantine inklusive und 2-mal schnorcheln...naja, es gibt Schöneres :-)

Wir sind dann noch eine Nacht in Krabi geblieben und hatten Glück, dass es gerade Wochenende war, dann findet immer ein Markt auf dem Hauptplatz statt...dort findet man Souvenirs, Kleider, Essen und Trinken und es gibt eine Bühne mit Unterhaltungsprogramm....
Von Krabi sind wir mit dem Local-Bus nach Phuket gefahren. Wenn man jemanden fragt, wo er denn in Thailand in die Ferien fährt, dann kommt als Antwort meistens Koh Samui oder eben Phuket und deshalb wollten wir uns diesen Ort mal anschauen. Ein Hotel haben wir uns wieder in der Stadt genommen, da es dort bedeutend günstiger ist, wie gleich am Strand und sind dann am nächsten Morgen mit dem Sawnghtaew (offener Bus) nach Kata gefahren. (In Kata ist einer der vielen Strände) Kata ist total auf Tourismus ausgelegt, überall Shops, Bars, Restaurant, Massage und Tuk-Tuk Fahrer, die dich anquatschen. In den Bars sitzen dann auch die alten Knusperköppe rum und lassen sich von den jungen Thai-Frauen bedienen, während die Ehefrau ihre Krampfadern am Hotelpool sonnt...Nach 2 Stunden hatten wir genung gesehen und sind wieder zurück ins Hotel. Ehrlich gesagt, hab ich mir etwas schöneres vorgestellt...auch was den Strand und das Meer betrifft...aber vielleicht haben wir auch einfach den falschen Strand erwischt :-)
Nun gut, unsere Reise ging weiter...von Phuket nach Chumphon und dann von dort mit dem Boot nach Koh Tao. Chumphon war wieder einmal so ein Durchgangs-Ort, aber wir haben ein Restaurant gefunden....Chef äh nein, Chefin war ein Ladyboy und mit Hilfe der anwesenden Schülern, welche für uns Thai auf Englisch übersetzt haben, haben wir dann auch etwas zu essen gekriegt :-) Am nächsten Morgen wurden wir schon um 5.30 Uhr vom Taxi für an den Hafen abeholt und um 7.00 Uhr hat das Boot abgelegt.

Koh Tao ist eine kleine Insel neben Koh Pha-Ngan und Koh Samui und ist die kleinste Insel von den Dreien. Wir haben uns wieder einmal etwas gegönnt und im Simple Life Resort eingecheckt. Schöne grosse Zimmer mit grossem Bad....das Bad war in etwa so gross, wie sonst meistens unsere Zimmer :-) Schöne Anlage mit Pool, nicht am Strand, aber der Strand war eh nicht so fürs Schwimmen gedacht. Die Insel ist mehr ein Taucherparadies, aber wir habens auch ohne Tauchen genossen. Unter der thailändischen Sonnen, haben wir unsere Seele baumeln lassen, mit Lesen und regelmässiger Abkühlung im Pool. :-) Das absolute Highlight auf der Insel war das Queen's Kabarett...jeden Abend gabs dort eine andere Show zu sehen von den berühmt, berüchtigten Ladyboys. Und ja, man muss wirklich 2-mal hinkucken, um zu sehen, ob es eine Frau oder ein Mann ist. Wir haben uns 2 Shows angekuckt und waren schon ein bisschen beeindruckt...die Kostüme, die Tanzeinlagen und von den Ladyboys an und für sich....

Einmal haben wir uns noch zwei Roller gemietet, um die Insel zu erkunden...aber die Insel ist wirklich sehr klein und ein halber Tag hat gereicht alles zu sehen...zudem wurde die Insel im Mai von schweren Überschwemmungen heim gesucht, so dass einzelne Strassen in einem schlechtem Zustand waren.

Ja und wie es halt so ist, auch die Tage im Paradies gehen zu Ende und wir haben unser Lager wieder abgebrochen und uns auf den Weg nach Bangkok gemacht...dazu mehr in Teil 2!

Donnerstag, 2. Juni 2011

Kuala Lumpur und Penang

Hallo ihr Lieben!
Hier wieder ein paar Zeilen von uns!
Unsere Tage in der Hauptstadt von Malaysia waren recht schön. Die Stadt hat viel zu bieten, vom Markt im Hinterhof (gab alles zu kaufen, Frösche, Haie, Blumen...) bis zu einer grossen goldenen Statue in einem Vorrot von Kuala Lumpur. Haben uns in den 3 Tagen allerhand angeguckt und viele Eindrücke gesammelt.
Also auf dem Markt wars schon echt anders gewesen... so ohne Hemmungen sind die da schohnungslos mit den Tieren umgegangen von der Higyiene ganz zu schweigen. Die Fische, die nicht verkauft wurden, wurden einfach in eine Kiste gepackt...bisschen Eis drauf und dann kommt das Morgen wieder auf den Ladenstisch ;-)

Was uns aber garnicht gefallen hatte, warn die vielen Auto und der starke Verkehr. Als Fussgänger ist es dort doch recht gefährlich, denn die Autos und Roller bremsen kein bisschen ab.
Mussten wir immer gut gucken und dann halt doch mal los laufen...;-) ging aber alles gut!

Von Kuala Lumpur sind wir dann mit dem Bus weiter nach Penang gefahren. Das ist eine Halbinsel im Norden von Malaysia. Dort haben wir uns mit den zwei Schweizern aus Basel wiedergetroffen und sind dann anschliessend gemeinsam los auf die Insel Langkawi zum relaxen.

Bis wir dort waren, mussten wir aber noch 2h Boot fahren und das ist nicht allen Mitreisenden wohl bekommen ... Wir sind dann aber belohnt worden und hatten einen schönen Sandstrand und blaues Wasser vor der Nase .. genau richtig, um 4 Strandtage einzulegen. Waren aber nicht nur faul, sondern haben uns auch einmal einen Roller gemietet und sind zu einem abgelegenen Wasserfall gefahren (und auch baden, denn bei 35 Grad, ist man um jede Abkühlung froh). 


Wir waren in einem gemütlichen Gasthaus untergebracht und Barbara hat gleich ihren "Mikesch" gefunden. Im Vergleich zu anderen Katzen war die bestimmt 3 mal so gross... War auch frech immer vor unsere Tür und ist Abends mit ins Zimmer um noch bisschen frisches Wasser aus dem Hahnen zu trinken.
Langkawi ist eine DutyFree Insel und da gabs paar Abende am Strand mit netten Sachen wie Toblerone und Bier.

Nach deisen Tagen haben sich unsere Reise-Wege dann leider wieder getrennt und Barbara und ich sind wieder zurück nach Penang. Wollten uns Georgetown noch bisschen genauer anschauen und sind 3 Tage gblieben. Waren auf dem Penang Hill in der Tempel Anlage und haben alles bewundert.
So kurz vor der Grenze kommt man auch ganz einfach zum Thailand-Visa und da haben wir uns gleich eins ausstellen lassen.
Seit Heute sind wir in Thailand und werden euch bald mehr davon berichten!
Ganz liebe Grüsse und bis bald, Maxie und Barbara

Samstag, 21. Mai 2011

Vom Dschungel ins Paradies

Hallo ihr Lieben

Zeitig früh um halb 7 haben wir von unserem Hotel los gemacht zum Bahnhof in Singapur. Haben uns ein Taxi genommen, da wir sicher sein wollte, pünktlich beim Bahnhof anzukommen. Waren dann doch etwas zu früh, da unser Zug erst um 7.15 Uhr los ging....und erstaunlicherweise fuhr der Zug auch genau um 7.15 Uhr los :-)


In Malaysia gibt es zwei Zug-Hauptlinien...die eine geht von Singapur nach Kuala Lumpur und die zweite ist die so genannte Dschungel-Linie und geht bis nach Kota Bharu, welches auf der östlichen Seite liegt. Wir wollten etwas von der schönen Natur in Malaysia sehen und haben uns für die Dschungel-Linie entschieden. Dort kann man aber nur Economy Klasse buchen, aber erfreulicherweise ist diese Klasse auch sehr angenehm....breite, gepolsterte Sitze und sauber....auf der Strecke wurde sogar einmal der Boden feucht aufgenommen :-)

Also, los ging die Fahrt....aber nur ca. 15 Minuten, danach mussten wir 45 Minuten auf einen anderen Zug warten...gibt ja nur ein Gleis :-) Dann kam die Grenze Singapur/Malaysia, mussten wir alle raus aus dem Zug und den singapurischen Ausreisestempel abholen...verlief aber alles ohne Probleme und nach 15 Minuten gings weiter. Die ersten gut 4 Stunden bis nach Gamas ging es noch durch die Zivilisation und danach bogen wir ein, in den dichten Dschungel :-) Obwohl die ganze Fahrt von Singapur bis nach Kuala Lipis beinahe 11 Stunden dauerte, wurde es einem nie langweilig...es war einfach schön aus dem Fenster zu kucken, die Natur und die Gegen zu bestaunen und an den, zum Teil sehr verlassenen, Haltestellen die Einheimischen beim Tun und Machen zu beobachten.


Trotzdem waren wir dann froh, als wir so nach 18.00 Uhr in Kuala Lipis ankamen, weil langsam Gewitterwolken aufzogen....wir haben dann im erstbesten Hotel eingecheckt und uns eine erfrischende Dusche gegönnt. Da in Kuala Lipis nicht gerade viel los war, haben wir unsere Reise am nächsten Nachmittag fortgesetzt...der 2. Teil der Dschungel-Linie Kuala Lipis nach Kota Bhura dauerte noch etwa 4,5 Stunden....es ging wieder durch den Regenwald und Maxie hat sogar Affen auf den Bäumen entdeckt. Die Fahrt war wieder sehr schön und angenehm und als Touri in einem Local-Zug ist man schon ein bisschen der Star und viele Einheimische suchen immer mal wieder das Gespräch mit einem. :-)

Malaysia ist zum grössten Teil ein muslimisches Land....praktisch alle Frauen tragen ein Kopftuch, nur einzelne sind ganz verschleiert....meistens kombinieren die Frauen das Kopftuch mit modischer Kleidung, so dass es meisten sehr "schick" aussieht. Und vor allem haben die Frauen hier eine sehr positive Ausstrahlung....wenn ich da an die muslimischen Frauen in der Schweiz denke, so machen die meisten doch eher immer einen etwas unglücklichen Eindruck....

Angekommen in Kota Bharu haben wir für knapp 20 Franken in einem Hotel ein Zimmer für 2 Nächte gebucht, denn unser Plan war, von Kota Bharu auf die Perhentian Island zu fahren. Kota Bharu war ein bisschen eine Durchgangs-Stadt...viele Reisende stoppen dort, da sie entweder nach Thailand wollen oder eben auf die Perhentian Island. Die Stadt selber hat nicht wirklich viel Sehenswertes....wir haben unsere letzten warmen Sachen schon mal auf die Heimreise geschickt und uns mit Tigerbalm eingedeckt. Am Sonntag fuhren wir dann mit dem Taxi nach Koala Besut....unser Taxi Fahrer hatte ein Sport-Lenkrad und Sport-Pedalen....und vor allem einen seeeehr sportlichen Fahrstil....aber wir sind sicher in Koala Besut angekommen :-) Von hier konnten wir dann ein Schnellboot für auf die Insel nehmen....es gibt zwei Inseln Perhentian Kecil (klein) und Perhentian Besar (gross). Wir haben uns für die Grössere entschieden und haben uns für 4 Nächte eine Garden Suite im Cocohut gebucht. Es war wirklich wie im Paradies....Sonne, türkisblaues Wasser, schöner Strand und leckeres Essen :-)


Die Tage, welche wir dort waren, haben wir nicht viel gemacht ausser lesen, schlafen, schwimmen, schnorcheln...einfach relaxen :-) Wir hatten dann noch das Glück Schildkröten zu sehen.....gleich neben dem Hotel war so ein kleiner Shop und die Besitzerin hat vor einigen Tagen Baby-Schildkröten gefunden, welche sie nun gross zieht, um danach frei zu lassen....und auch die Chefin vom Hotel hat 2 Schildkröten während 6 Monaten aufgezogen und sie bei Vollmond wieder frei gelassen....die eine hat gleich los gemacht und die zweite fühlte sich zuerst noch ein bisschen unwohl im weiten Meer und ist immer wieder an den Strand angekommen, aber hat dann zum Schluss doch den Weg in die Freiheit gefunden :-) Das war für uns natürlich ein Highlight! Ja und dann gab es dann ja noch so einen kleinen Affen, welcher vom Baum gefallen ist....er ist ca. 3 Wochen alt und wie gesagt vom Baum gefallen und seine Mutti will ihn deshalb nicht mehr haben....ein Mitarbeiter vom Hotel, hat den kleinen bei sich aufgenommen und zieht in nun gross....ich durfte dann mal kurz babysitten, als der "Vati" dringend telefonieren musste :-)


Unsere Zeit im Paradies ging dann auch zu Ende und wir "mussten" aufs Festland zurück. Wir haben eine Nacht in Kuala Besut verbracht....Wäsche gemacht, Geld aufgetrieben, durch den Night-Market gegessen und am nächsten Morgen ging es um 10.00 Uhr mit einem kleinen Personenbus in die Cameron Highlands. Das ist das Hochland von Malaysia uns berühmt für Teeplantagen und Erdbeer-Farms.

Wir sind für 2 Nächte hier und haben heute eine Tour mitgemacht, welche zum höchsten Berg hier in den Cameron Highlands führte dem Mount Brinchang, zu einer Teeplantage und Fabrik (BOH), Mossy Forest und zum Schluss noch zu einer Schmetterling Farm. Wir hatten einen wirklich netten Guide erwischt, der uns viel interessantes über die Gegend, die Teeproduktion und vor allem über die Pflanzen im Regenwald erzählen konnte. Übrigens für ein Kilogramm frische Teeblätter kriegt ein Pflücker 20cents....umgerechnet in CHF sind das gerade so 7 Rappen....und pro Tag können so ca. 200 kg geerntet werden, macht dann ein Tageslohn von CHF 14.00...es ist sogar so, dass dieser Lohn für die Einheimischen zu wenig ist, das heisst die Arbeit auf dem Feld wird von Leuten aus Nepal oder Vietnam erledigt....


Auf der Tour und hier im Hotel haben wir noch ein paar Leute kennengelernt und mit denen sind wir dann heute Abend los auf einen Nacht-Markt zum Abendessen. War gut und schön sich mit anderen Weltenbummlern auszutauschen. :-)

Leider ist es das Wetter hier in den Cameron Highlands schon seit einigen Wochen eher schlecht....es regnet jeden Tag so 2-3 Stunden...meistens Nachmittags und ziemlich stark....und die Erde ist so voll mit Wasser, dass es schon zu kleineren Erdrutschen gekommen ist und eigentlich wollten wir hier ein bisschen durch den Regenwald trekken, aber das lassen wir nun lieber bleiben und machen heute los nach Kuala Lumpur.

Wir melden uns wieder....bis danne!

Liebe Grüsse
Barbara & Maxie

Freitag, 13. Mai 2011

Von Melbourne nach Singapore

Hallo ihr Lieben!
Unsere letzten Tage in Australien haben wir in Ballarat und Melbourne verbracht.
Ballarat ist so ein kleines Städtchen, was früher mal ein Goldgräber Ort war. Sie haben dort auch so ein Park aufgebaut mit den alten Häuschen und Läden...so wie es eben dort mal vor sich her ging...
Man konnte gucken, wie Gold gegossen wurde und wir durften nach der Vorstellung sogar den Barren halten. War recht schwer und hatte einen Wert von ca. 140'000$ . Nach dem Foto wurde er uns aber schnell wieder abgenommen ;-)
Barbara hat sich dann auch noch als Gold-Sieberin probiert und prompt ein Mini-Stückchen gefunden.

Von Ballarat ging es dann nach Melbourne. Wir haben uns dort auf einem zentralen Campingplatz gleich für 5 Tage einquartiert. Die Busstation war gleich vor der Tür und da hatten wirs ganz praktisch und haben einige Ausflüge in die Stadt unternommen.
Melbourne ist eher so modern, mit vielen neuen Glasbauten und es fehlt für unseren Geschmack, bisschen der Charme im Vergleich zu Sydney. Wir haben eine Schiffsfahrt auf dem Yarra River mitgemacht und konnten dann die riesen Kontainerschiffe im Hafen bestaunen. Das Olympic Center, wo die Australian Open stattfinden haben wir uns auch angeschaut und auf dem Queen Victoria Markt waren wir auch. Dort sind täglich 200 Stände aufgebaut und zusätzlich gibts noch ein Sektor mit Delikatessen.
An ein AFL Spiel (Australische Fussball Liga) haben wir es auch noch geschafft. Hatten gute Sitze (unterm Dach) und da hat uns der Regen nichts anhaben können. Die Regeln haben wir immer noch nicht verstanden, aber die wichtigsten Punkte haben wir mitgekriegt und es war auch interessant zum gucken. War viel mehr los und die dürfen auch mit Händen spielen und gehen recht grob in einen Zweikampf.
Ja und einen Swiss Club gibt es auch in Melbourne inkl. Restauraunt...und ja genau, wir konnten nicht anders und mussten dort hin...es gab einen Teller Bündnerfleisch zur Vorspeise und als Hauptgang ein leckeres Fondue. :-)

Unser Auto haben wir dann am vorletzten Tag abgegeben und unsere letzte Nach noch in einem Bungalow geschlafen. Da hiess es dann wieder Rucksack packen.
Am Flughafen hats 17kg angezeigt bei beiden von uns und dann durften wir in den neuen Airbus A-380 von Qantas einsteigen. Das war schon eindrücklich, der lässt alle anderen Flugzeuge gleich wie Miniaturen aussehen. Innen war alles noch schön neu und gepflegt, alles vom Neusten und feinsten.
Es gab sogar eine Webcam mit der man die Vogelperspektive auf den Flieger hatte. Das hatte ich natürlich immer laufen bei Start und Landung.


Die Flugzeit war ca 7:30h und gingen recht schnell vorbei. In Singapore sind wir dann so kurz vor Mitternacht gelandet und hatten erstmal einen Klima-Schock... von 18 Grad in 35 Grad und sogar Nachts kühlt es nur so auf 26 Grad runter.

In Singapore hatten wir ein kleines Hotel vorgebucht und das war auch praktisch gelegen zur Metro.
Wir warn ja schon mal hier vor ca. 3 Jahren und da kannten wir uns noch bisschen aus, aber was hier alles gebaut wird in so kurzer Zeit, das ist schon verrückt.



Nachdem wir am ersten Tag eigentlich nicht viel gemacht hatten, als uns anzuklimatisieren sind wir dann aber doch noch aktiv geworden.
Im ganzen waren wir 7 Tage hier und haben uns Little India (Elektro-Paradies) Chinatown, Orchad Road und den Botanischen Garten angeschaut. Der Garten ist wirklich ganz schön angelegt mit all denen Orchideen die da einfach so fröhlich vor sich hin wachsen in den schönsten Farben.
Wenn ich daran denke, was man bei uns immer alles beachten muss mit Orchideen ...

Wir waren auch noch auf der Halbinsel, Sentosa. Die gilt als Erlebnisspark von Singapore.
Da gabs auch alles was das Herz begehrt. Wir haben eine lustige Schlitten-Fahrt mitgemacht auf einer Strecke die runter zum Strand führte und dann konnten wir mit einem Sessellift (Made in Austria) wieder hoch zu all den Attrakionen fahren. 






Gestern waren wir den Bahnhof auskundschaftern und haben uns nun Tickets für Malysia (Kuala Lipis, 2.Klasse) besorgt. Morgen um 7:15 ist Abfahrt und wir sind gespannt was uns erwartet.

Wir melden uns wieder. Liebe Grüsse und bis bald!
Maxie und Barbara

Montag, 25. April 2011

Die kleinsten Pinguine - die grössten Surfer

Hallo ihr Lieben

Nach den nassen Tagen in Toora wollten wir ja eigentlich den Wilsons Promontory Nationalpark besuchen....aber Petrus hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht! Es hat schon am Morgen früh geregnet und von Leuten auf dem Camping haben wir erfahren, dass der Nationalpark schon vor einigen Wochen von starkem Regen heimgesucht wurde und viele Strasse gesperrt und überschwemmt wurden. Wir sind dann auf direktem Wege auf Philipp Island nach Cowes gefahren....und haben uns ein Cottage zum Aufwärmen gegönnt! :-) Am späteren Nachmittag hat das Wetter noch umgeschlagen und die Sonne hat sich gezeigt und so konnten wir das Städtchen noch etwas erkunden.

Auf Philipp Island sind die kleinsten Pinguine der Welt zu hause und es gibt einen Park, wo man den kleinen Rackern zuschauen kann, wenn sie abends wieder nach Hause kommen. Natürlich wollten wir uns dieses Spektakel nicht entgehen lassen und haben uns für den nächsten Abend Tickets gekauft. Wir sind dann so um 17.00 Uhr bei der Pinguin Parade eingetroffen und die geplante Ankunft der Pinguine war 18.20 Uhr. Ja und wie das halt so ist bei Stars...die lassen auf sich warten.....die ersten Pinguine hat's gegen 18.45 Uhr angeschwemmt. Und angeschwemmt ist gar nicht das falsche Wort...da die Racker ja nur gerade 31cm gross sind, war es für sie gar nicht so einfach aus dem Wasser zu kommen. Sie sind dann meistens in Gruppen angekommen (natürlich gab es auch Eigenbrödler) und haben sich dann vom Strand auf den Weg in ihre Höhlen gemacht. Wir konnten danach auch noch durch die Kolonie spazieren und die Pinguine beobachten, wie sie einander gerufen haben oder sich verabschiedet haben bevor es in die warme Stube ging. Verständlicherweise durften wir keine Fotos machen...die Kleinen mögen kein Blitzlicht und so haben wir dieses super schöne Erlebnis in unseren Köpfen gespeichert! :-)

Am nächsten Tag ging es auf die Mornington Peninsula. Unser erster Stopp war in Frankston, wo wir etwas dem Strand entlang sind und uns einen Campingplatz für die Nacht gesucht haben. Weiter ging es dann nach Mornington...ein hübsches kleines Städtchen, welches bekannt ist für seine bunten Strandhäuser.


Da momentan gerade Schulferien sind, war es nicht so einfach ein Plätzchen für die Nacht zu finden, aber wir hatten dann Glück in Dromana und haben zur Sicherheit gleich für 2 Nächte eingecheckt. Haben uns dann einen gemütliche Tag mit lesen und spazieren gegönnt und konnten einer Gruppe Thailänder beim Ostereier suchen zuschauen. (waren 1 Woche zu früh dran) War ganz schon was los :-)

Unser nächster Stopp war in Rosebud. Auf dem Weg dorthin haben wir auf dem "Arthurs Seat" den Ausblick über die Insel genossen und in einem grossen Garten den Weg durchs Labyrinth gesucht. Wir sind wieder raus gekommen :-)


Danach sind wir noch zum Cape Schanck gefahren und sind einem Trail lang spaziert und konnten die schöne Sicht auf Meer und Küste geniessen. Bevor wir ins Bett sind, haben wir in Rosebud das Kino ausgekundschaftet und uns Scream 4 angesehen....so än Seich :-) Und da am Dienstag Kinotag ist und man günstiger rein kann, sind wir am anderen Morgen in die Mittagsvorstellung von Lincoln Lawyer...war ganz gut :-) Danach gings nach Sorento, wo wir die Fähre nach Queenscliff genommen haben. Leider hat das Wetter wieder umgeschlagen und es hat den ganzen Mittwoch geregnet....gut hatten sie auf dem Camping einen Indoor Pool und einen warmen Unterhaltungsraum. :-)

Am Donnerstag fuhren wir nach Geelong....dort waren wir ja schon mal, aber wir wollten uns über die Ostertage einen Surf-Event in Torquay anschauen und von Geelong sind es nur 20 min dorthin. Ja und da die Ostertage anstehen, ist natürlich überall alles ausgebucht, aber wir waren so clever und haben vorgebucht :-)

Am Karfreitag sind wir dann früh aufgestanden und sind kurz nach 7.00 Uhr am Bells Beach in Torquay eingetroffen. Denn um 7.30 Uhr waren bereits die ersten Surfer zum Rip Curl Pro Contest im Wasser. Wir konnten uns super Plätze auf der Tribüne sichern und den Event in vollen Zügen geniessen....WOW, was die Jungs und Mädels zustande bringen mit ihren Brettern auf den Wellen....da kann man nur staunen! Und natürlich war der 10fache Weltmeister Kelly Slater auch vor Ort :-)


Samstags das gleiche Spiel noch einmal, aber ohne Eintritt bezahlen, da die Kasse noch schlief, dafür 15min anstehen für einen Kaffee :-) Als Highlight stand der Final der Frauen an.....Sally Fitzgibbons AUS - Carissa Moore HAW! Sally hatte heute einen super Tag, da sie schon in den vorherigen Läufen Noten von 9.83 oder 9.93 (von 10.00) erzielte. Es war deshalb nicht sooo überraschend, dass sie den Final für sich entscheiden konnte und die berühmte Bell Trophäe entgegennehmen konnte! :-)


Der Final der Männer fand am Sonntag statt...den haben wir uns aber via Livestream angeschaut....es fuhren Mick Fanning AUS und Joel Parkinson AUS gegeneinander. Der Final war bis kurz vor Ende spannend....die letzte Welle gehörte Joel Parkinson und er konnte eine 10.00 und die Trophäe mit nach Hause nehmen. Ja es hat Spass gemacht den weltbesten Surfern zuzuschauen! :-)

Jetzt haben wir uns als Ostergeschenk zwei Nächte in einem Motel gegönnt und geniessen die Vorzüge von eigenem Bad, warmen Zimmer, eigener Mikrowelle, Toaster und Wasserkocher und Zimmerservice. :-)

Morgen gehts dann weiter nach Ballarat, bevor wir unsere letzten Tage in Melbourne geniessen. Wir werden uns sicher noch einmal von Australien aus melden. :-)

Bis dann und liebe Grüsse
Barbara & Maxie