Hallo ihr Lieben
Hier wieder ein paar News von uns 2!
Die Busfahrt von Ayuthaya nach Sukothai verlief ohne Probleme....natürlich fährt so ein Bus nie pünktlich, aber an das haben wir uns schon lange gewöhnt! :-)
In Sukothai gibt es einen neuen Stadtteil und einen alten. Da wir in Sukothai wieder die alten Tempelruinen anschauen wollten, haben wir ein Guesthouse im alten Stadtteil gesucht.
Nach dem Zimmerbezug haben wir los gemacht, um schon die Gegend etwas zu erkunden und da hat es zum ersten Mal so richtig zu "schiffen" begonnen. Es goss nicht aus Eimern, sondern aus Fässern! Aber nach einer halben Stunde war der Spuk dann vorbei....der einzige Spuk den wir dann in der Nacht hatten, waren Bettwanzen. (Bed Bugs) Von unseren Freunden aus Basel, die wir in Malaysia getroffen haben, haben wir tolle Stories gehört von diesen Käfern und waren froh, dass wir nur einen einzigen Käfer im Bett hatten. Natürlich haben wir das Zimmer dann gewechselt und im neuen Zimmer, kam dann tatsächlich wieder einer angekrabbelt.....wir gingen wieder zur Reception und haben das Bett auseinander genommen und haben dann auch keinen weiteren mehr gefunden. Zur Sicherheit haben wir unsere Rucksäcke Bettwanzen sicher gelagert und mit Licht geschlafen....Licht mögen die Viecher gar nicht. Die Nacht war dann etwas unruhig, weil man ja dann eh immer das Gefühl hat es krabbelt überall.....aber wir blieben von Bissen usw. verschont :-)
Am kommenden Morgen haben wir uns dann mit einem leckeren Frühstück gestärkt und haben uns danach Fahrräder gemietet. Die alten Tempelanlagen gehören auch wieder zum UNESCO Kulturerbe und sind in einem Park, den man gut per Rad erkunden kann ohne Autos. Wir sind dann noch zu zwei weiteren Tempel ausserhalb des Parks geradelt und kamen doch etwas ins Schwitzen bei 30 Grad im Schatten. :-)
Wir haben dann nochmal einen Nacht im Bettwanzen-Zimmer angehängt und haben am nächsten Morgen den Bus nach Chiang Mai genommen. Mit uns auf dem Bus war wieder eine ältere englische Lady, welche wir schon in Ayuthaya getroffen haben. Sie hat ihre Wohnung im Zentrum von London vermietet und finanziert sich mit den Miteinnahmen ihre Reise....das ist natürliche eine gäbige Sache. :-)
In Chiang Mai angekommen, haben wir wieder ein nettes, günstiges Guesthouse bezogen und wir hatten Glück, dass auf dem Platz gleich über der Strasse ein Markt statt fand. Da sind wir natürlich gleich los und haben uns die Bäuche voll geschlagen mit leckerem Essen und uns die Füsse massieren lassen....so lässt es sich leben! :-)
Chiang Mai ist im Vergleich zu Bangkok sehr gemütlich...obwohl es auch hunderte Tuktuks und Busse hat und wie in jeder thailändischen Stadt hat es auch in Chiang Mai viele, viele, buddhistische Tempel. Einige dieser Tempel haben wir am nächsten Tag zu Fuss erkundet und uns dann noch entschlossen das Wat Phrathat Doi Suthep auf einem Berg 15km von der Stadt zu besichtigen. Von dort oben hat man einen wunderschönen Ausblick über Chiang Mai. Am Abend gingen wir noch einmal in die Massage, diesmal Rücken/Schulter, und dann Stand ein Muay Thai Boxkampf auf dem Programm. Es gibt im Stadtzentrum ein kleines Stadion, wo jeden zweiten Tag Kämpfe statt finden, zum Teil auch internationale. Das wollten wir uns natürlich einmal anschauen! :-)
Muay Thai Boxing ist in Thailand, neben den "Güggelkämpfen", der Nationalsport Nummer 1. Diese Sportart hat sich über viele Jahre entwickelt und ist eine Abwandlung der Kampfart früherer Krieger. Vor Beginn des Kampfes betet jeder Kämpfer zu Buddha und der Kampf wird von traditioneller Thai-live-Musik begleitet. (Dudel, dudel, dudel ;-)) Wir kamen in den Genuss von 8 Kämpfen inkl. einem Frauenkampf und 2 internationalen Kämpfen. Da es in diesem Stadion recht viele Touristen hatte und viele am wetten waren, kam es uns etwas mysteriös vor, als die ersten 3 Kämpfe immer in der 2 Runde durch K.O. beendet wurden. Wollen wir den Thailändern nichts unterstellen und sagen wir einfach, dass es reiner Zufall war, zumal die anderen Kämpfe über mehrere Runden gingen. :-)
Nach den Tagen in Chiang Mai machten wir uns per Minivan auf den Weg nach Pai. Pai liegt ca. 3 Stunden und 762 Kurven von Chiang Mai entfernt. Und die Kurven und der Fahrstil des Fahrers, können dem Magen doch manchmal etwas Probleme bereiten. Da sind auch die Schweizer Pässe ein Muggenfurz dagegen. ;-) Wir wussten aber, dass uns viele Kurven bevorstanden und so haben wir nur ein sehr leichtes Frühstück zu uns genommen und uns dann in Pai mit einem Mittagessen richtig gestärkt. Pai ist ein Ort, welcher vor 10 Jahren noch ein Geheimtipp in Thailand war, doch das ist es heute nicht mehr. Der Ort wurde eigentlich für Touristen geschaffen und man findet alles, was das Herz begehrt dort. Es wir gesagt, dass viele Touris gar nie mehr von Pai weg gekommen sind und jetzt dort zu Hause sind. Wir fanden Pai zwar auch schön und gemütlich, aber soooo super, wie es in allen Reiseführen und Foren steht, war es dann doch auch nicht. :-) Wir blieben 3 Nächte dort und haben an einem Tag Roller gemietet und sind für einen Tag mit einem Fahrer los nach Mae Hong Song. Das ist die nächst grössere Stadt von Pai, ca. 100 km und liegt etwa 15 km von der burmesischen Grenze entfernt.
Ein Highlight der Tour war ein Besuch im Long Neck Village des Karen Volkes. Dieses Volk stammt ursprünglich aus Burma und einige sind wegen der immer wieder unsicheren Lagen in Burma nach Thailand geflohen. In Burma wurden sie immer wieder von Soldaten überfallen und zur Herausgabe der gesamten Reisernte gezwungen. Jetzt in Thailand sind sie von den Soldaten sicher, werden dafür aber immer wieder von Touristen besucht. Sicher gibt es einige die denken, dass es sich hier um einen Menschenzoo handelt, doch muss jeder Besucher 250 Baht bezahlen und dieses Geld geht zu 100% an den Stamm und wird für Nahrung, Medikamente, Abgaben an die thailändische Einwanderungsbehörde, Militärschutz vor burmesischen Armee usw. genutzt. Zudem haben viele Bewohner noch Felder, welche sie weiterhin bewirtschaften.
Das besondere am Long Neck Village ist, dass die Frauen Ringe um den Hals tragen, welche zum Teil bis zu 5kg schwer sind und den Hals länger erscheinen lassen. Die Geschichte sagt, dass die erste Frau diese Ringe zum Schutz vor Tigern trug, als sie im Dschungel unterwegs war. Nach ihrem Tod, hat ihre Tochter die Ringe weiter getragen und so ist diese Tradition entstanden. Die Ringe werden aber nicht von allen Frauen getragen, sondern spielt es eine Rolle an welchem Tag man geboren wurde: Montag, Mittwoch, Freitag = Ringe tragen.
Nach dieser doch etwas speziellen Begegnung mit den Long-Neck Frauen ging es zurück nach Pai, wo wir noch eine Nacht blieben. Danach nahmen wir wieder den Bus und die 762 Kurven zurück nach Chiang Mai. Wir haben nochmals 3 Nächte in Chiang Mai verbracht und den Wochenend-Markt leer gekauft, an einem Thai Kochkurs mitgemacht und machen uns nun heute Abend auf den Weg nach Laos. Per Bus und Boot auf dem Mekong Fluss werden wir am Mittwoch in Luang Prabang, Laos ankommen.
Von dort werden wir sicher wieder berichten!
Machts gut und liebe Grüsse
Barbara & Maxie
hui wieder ein super bericht, ich finde den schreibstill einfach super-lustig = muggenfurz ;o)
AntwortenLöschenHoi ihr Lieben
AntwortenLöschenDer Bericht und die Fotos sind einfach grossartig!!!!
Man war wieder ein Stück mit dabei......
Grüssli Pedi